Olympia | Schwimmen Wellbrock optimistisch: "Durststrecke" wird enden

Seit nunmehr 13 Jahren warten die deutschen Schwimmer auf Olympisches Edelmetall. Doppelweltmeister Florian Wellbrock ist überzeugt, dass sich das Blatt in Tokio zugunsten der DSV-Athleten ändern wird.

Schwimmen: Florian Wellbrock (SG Magdeburg)
Bildrechte: IMAGO / Bernd König

Seit den Olympischen Spielen 2008 gab es keine Medaillen mehr für das deutsche Schwimmteam. Für die vor der Tür stehenden Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) ruhen die deutschen Hoffnungen vor allem auf dem in Magdeburg trainierenden Florian Wellbrock.

"Sind besser aufgestellt als vor ein paar Jahren"

Drei Tage vor dem Start gab sich der Doppelweltmeister zuversichtlich, dass der Medaillen-Bann in Tokio durchbrochen wird. "Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Durststrecke jetzt enden kann", sagte der 23-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag (20. Juli). "Wir haben ganz gut gearbeitet im Verband und sind da meiner Meinung nach jetzt besser aufgestellt als vor ein paar Jahren. Deswegen wird das Ganze jetzt auch wieder erfolgreicher werden."

Medaillenchancen im Becken und Freiwasser 

Der Langstreckenspezialist zählt gleich in mehreren Rennen zu den Medaillenkandidaten. Wellbrock gewann bei der WM in Südkorea 2019 Gold über 1500 Meter Freistil im Becken und zehn Kilometer im Freiwasser. Auch über 800 Meter werden ihm gute Aussichten eingeräumt.

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jsc/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 20. Juli 2021 | 08:40 Uhr

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