Turnen | WM in Japan Chemnitzerin Schäfer-Betz holt WM-Silber an ihrem Spezialgerät

Die Chemnitzerin Pauline Schäfer-Betz hat ihren Auftritt bei der Turn-WM im japanischen Kitakyushu mit Silber belohnt. Die 24-Jährige musste sich im Finale an ihrem Spezialgerät, dem Schwebebalken, nur einer Lokalmatadorin geschlagen geben.

Pauline Schäfer-Betz
Bildrechte: imago images/Laci Perenyi

Die Chemnitzerin Pauline Schäfer-Betz hat bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften im japanischen Kitakyushu am Schwebebalken die Silbermedaille gewonnen. Der Sieg ging an Urara Ashikawa aus Japan, ihre Teamkollegin Mai Murakami belegte den dritten Platz. Bei der Entscheidung am Sonntag (24. Oktober) waren neun Teilnehmerinnen am Start, da im Vorkampf zwei Turnerinnen als Achte genau die gleiche Wertung hatten.

Höchste Note für Exaktheit , angepeilten Schwierigkeitsgrad verfehlt

Ohne einen größeren Wackler beim Aufgang wäre für die 24-Jährige auch ein erneuter Titelgewinn möglich gewesen. In einem Finale mit vielen Stürzen erhielt Schäfer-Betz die höchste Note für die Exaktheit ihrer Übung. Den angepeilten Schwierigkeitsgrad von 5,9 Punkten verfehlte sie allerdings. "Ich bin superstolz und sehr, sehr happy. Aber es war nicht leicht, die Ruhe zu bewahren. Vor meiner Übung musste ich sehr lange warten", sagte Schäfer-Betz im Anschluss.

Die 1,63 Meter große Athletin komplettierte damit ihre Medaillensammlung an ihrem Spezialgerät. 2017 in Montreal war die gebürtige Saarländerin Weltmeisterin geworden, zwei Jahre zuvor belegte sie bei den Welttitelkämpfen in Glasgow den dritten Platz.

jmd/sid

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 24. Oktober 2021 | 11:40 Uhr

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