Radsport | Tour de France Thüringer Degenkolb darf sich wieder quälen

So langsam wird es zur Routine: John Degenkolb steht vor seiner achten Teilnahme bei der Tour de France. Der Klassikerspezialist hat vor allem im ersten Teil des schwersten Radrennens der Welt gute Chancen auf den Tagessieg.

John Degenkolb
John Degenkolb darf zum achten Mal bei der Tour de France starten. Bildrechte: IMAGO

Rückblick. Tour de France 2018. Die schwierige Kopfsteinpflaster-Etappe von Arras nach Roubaix forderte den Radprofis alles ab, viele stürzten. Der Thüringer John Degenkolb kämpfte sich durch und gewann den Sprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe. Es war sein bisher einziger Tour-Etappensieg. 2022 könnte ein weiterer für den gebürtigen Geraer hinzukommen. Degenkolb ist erneut für die Tour de France nominiert worden.

Für Degenkolb sind Kopfsteinpflaster ein gutes Pflaster

Im Sattel des Teams DSM darf er sich vor allem in der ersten Woche bei den kniffligen Windkanten- oder Kopfsteinpflaster-Etappen Hoffnungen auf einen Tagessieg machen. So führt die fünfte Etappe über elf Kopfsteinpflaster-Sektoren und endet kurz vor dem berüchtigten Wald von Arenberg, der stets Teil des Klassikers Paris-Roubaix ist.

Während Degenklob zum achtköpfigen Aufgebot von DSM gehört, schaffte es Nikias Arndt (Buchholz) nicht in das achtköpfige Team .Angeführt wird das Team vom Franzosen Romain Bardet, dem Tour-Gesamtzweiten von 2016. Die Tour startet am 1. Juli in Kopenhagen und endet nach 21 Etappen am 24. Juli traditionell auf den Champs-Elysees.

sst/sid/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 23. Juni 2022 | 13:40 Uhr

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