Wintersport | Biathlon Oberhof hortet Schnee für Biathlon-Weltcup

Schnee, Schnee, Schnee – die Organisatoren in Oberhof wollen für den ersten Biathlon-Weltcup im neuen Jahr gerüstet sein. Dafür haben sie Unmengen der weißen Pracht vorproduziert und gebunkert. Indes wurde der Wettkampfplan leicht gekürzt.

Schneedepot neben der Skihalle
Viel Schnee für Oberhof. (Archiv) Bildrechte: imago images / Gerhard König

Rund 13.000 Kubikmeter Schnee produziert

An der weißen Pracht soll es nicht mangeln: In Oberhof laufen die Vorbereitungen für den ersten Biathlon-Weltcup im neuen Jahr auf Hochtouren. Damit die Strecken am Grenzadler gut präpariert werden können, haben die Organisatoren in den letzten Wochen rund 13.000 Kubikmeter Schnee produziert. Der liegt zum größten Teil in den großen Depots, so dass ihm auch die derzeitige mildere Wetterperiode nichts anhaben kann. Dazu kommt Altschnee, der über den Sommer gebracht wurde. Zudem setzen die Verantwortlichen auf die vorhergesagte Kälte über Weihnachten.

Wettkampfplan leicht gekürzt

Derweil wurde der Rennplan angesichts der Corona-Pandemie vom Biathlon-Weltverband IBU angepasst und von vier auf drei Wettkampftage verkürzt. Demnach wird der Frauen-Sprint statt wie ursprünglich geplant am 7. Januar nun zusammen mit dem Männer-Sprint am 8. Januar ausgetragen. Danach folgen wie geplant am Samstag, den 9. Januar, die Verfolgungsrennen, ehe am Sonntag zum Abschluss die ersten Mixed-Staffel-Wettbewerbe der Saison anstehen.

jmd/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 20. Dezember 2020 | 15:30 Uhr

3 Kommentare

Tkoch123 vor 17 Wochen

Witzig ,Otto Normalverbraucher braucht neue Holzöfen oder neue Autos weil die Abgaswerte nicht mehr stimmen. Hier wird Schnee bestimmt nicht Klimaneutral hergestellt bzw. gelagert. Was sagt eigentlich die Grüne Umweltministerin dazu. Tja eigentlich wird man für Dumm verkauft.

Marc vor 17 Wochen

Irgendwann wird man auch in Mitteldeutschland mal aufwachen. Auf der einen Seite wird der Bürger an der Energiewende beteiligt und auf der anderen Seite arbeiten unsere lieben Kommunen nachhaltig, um ökonomisch mit Energie umzugehen. Es wäre schön wenn sich auch die Entscheidungsträger in Oberhof, mit einer angemessenen Zukunftsstragie auseinander setzen könnten.

placebo vor 17 Wochen

"13.000 Kubikmeter Schnee produziert" ... Wie krank muss man eigentlich sein im Ländle von Siegesmund & Co ? Mit Nachhaltigkeit, Energiewende, Klimazielen usw. hat das jedenfalls nichts zu tun ...