Wintersport | Skeleton Grotheer nach irrem Rennen einer von drei Siegern

Skeleton-Weltmeister Christopher Grotheer hat seine gute Frühform bestätigt. Der Thüringer feierte am Freitag beim zweiten Weltcup in Innsbruck-Igls seinen ersten Saisonsieg. Kurioserweise durften zwei weitere Skeletonis über Platz eins jubeln.

Grotheer in Ziel 1 min
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Im wohl spannendsten Weltcup-Rennen überhaupt ist Skeleton-Weltmeister Christopher Grotheer in Innsbruck/Igls zeitgleich mit dem Chinesen Wenqiang Geng und dem Briten Matt Weston auf Rang eins gefahren (alle 1:46,04 Minuten). Drei Sieger in einem Rennen sind ein Novum.

Grotheer: "Es ist echt der Hammer"

Grotheer, der am Freitag im Finallauf die schnellste Zeit fuhr, hat nach Platz drei in der Vorwoche damit bereits die Qualifikation für Olympia in Peking geschafft. Der Skeletoni vom BRC Thüringen übernahm zudem die Führung im Gesamt-Weltcup. "Es ist echt der Hammer, hier in Innsbruck auf einer Starterbahn gewonnen zu haben. Ich fühle mich momentan mental sehr gut und habe den Schlitten in der Bahn richtig fliegen lassen", sagte Grotheer.

Christopher Grotheer am Start
Für Christopher Grotheer beginnt die Weltcup-Saison nach Maß. Bildrechte: imago images/foto2press

Junkg landet auf Rang fünf

Fünfter wurde am Freitag auf dem Olympia-Eiskanal am Patscherkofel Axel Jungk vom BSC Sachsen Oberbärenburg. "Ärgerlich ist es, wenn es immer so knapp ist, wenn man sieht, die Nähe zur Weltspitze ist da und man kann vorne mit dabei sein", sagte Jungk. Alexander Gassner vom BSC Winterberg landete bei leichtem Schneefall auf Rang 21.

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red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 26. November 2021 | 13:40 Uhr

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