Wintersport | Skeleton Axel Jungk beendet "Heimbahn-Trauma" in Altenberg

Eins war immer sicher: Skeleton-Pilot Axel Jungk konnte auf der Heimbahn in Altenberg nichts reißen. Diesmal passte beim Sachsen vor allem im zweiten Lauf alles. Christopher Grotheer musste sich mit Rang zwei begnügen.

Axel Jungk
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Die deutschen Skeleton-Piloten haben beim Weltcup in Altenberg einen Doppelsieg gefeiert. Und Lokalmatador Axel Jungk gelang dabei der erste Sieg auf der Heimbahn in Sachsen. "Seitdem ich im Weltcupteam bin ist mir noch kein gutes Rennen hier gelungen. Jetzt ist der Blick Richtung Olympia, es macht wieder viel Spaß. Schön, dass es mit dem Sieg belohnt wurde. Das ist heute eine schöne Bestätigung, hier fahre ich aber auch schon seit 15 Jahren", jubelte Jungk, der nach dem ersten Lauf noch 0,1 Sekunden hinter Christopher Grotheer gelegen hatte.

Führungswechsel im zweiten Lauf

Doch der Oberhofer leistete sich im Entscheidungslauf einige kleinere Fehler und fiel noch um 0,11 Sekunden auf Rang zwei zurück. Was Grotheer auch wurmte: "Es ist schon eher Enttäuschung. Ich dachte, der Lauf war okay, es reichte aber nicht für ganz vorn. Ich bin oben ein wenig gerutscht. Das hier ist meine Lieblingsbahn."

In Altenberg hatte Grotheer in den letzten beiden Jahren jeweils den WM-Titel geholt und einen Weltcup-Sieg. Der zweite Platz allerdings bedeutete das dritte Podest im dritten Weltcup-Rennen. Rang drei sicherte sich der Lette Martins Dukurs. Alexander Gassner landete auf dem sechsten Platz.

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Es lief wie gemalt für die deutschen Skeleton-Pilotinnen und -Piloten: Beim Weltcup in Altenberg feierten Tina Herrmann und Axel Jungk den Tagessieg.

MDR aktuell 17:45 Uhr Fr 03.12.2021 17:45Uhr 01:20 min

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Dieses Thema im Programm: MDR+ | Sport im Osten | 03. Dezember 2021 | 10:00 Uhr

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