Severin Freund
Severin Freund in Klingenthal (Archivbild). Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Skispringen | Continental-Cup Freund in Klingenthal zweimal am Podest vorbei

Wettkampfpraxis gesammelt, aber noch nicht in früherer Form: Team-Olympiasieger Severin Freund ist bei seinem Ausflug in den Continental-Cup in Klingenthal am Podest vorbei gesprungen. Hoffnung machen Nachwuchsspringer.

Severin Freund
Severin Freund in Klingenthal (Archivbild). Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Skisprung-Ex-Weltmeister Severin Freund ist bei seinem Ausflug in den zweitklassigen Continental-Cup ohne Podestplatz geblieben. Der 30-Jährige kam in zwei Wettkämpfen am Sonntag (06.01.2019) im sächsischen Klingenthal auf die Ränge sieben und 16.

Nur ein guter Sprung bei Freund

Dabei gelang dem Team-Olympiasieger von 2014 nur ein guter Sprung. Im ersten Wettkampf landete er im ersten Durchgang auf 131,5 Metern. Im zweiten Durchgang flog er dann nur auf 125,5 Meter und verpasste Podest und Leistungssteigerung mit Rang sieben deutlich. Im zweiten Wettkampf, der nur mit einem Sprunglauf ausgetragen wurde, kam der Rastbüchler sogar nur auf 125 Meter. Damit sprang Freund 14,5 Meter kürzer als der Slowene Zak Mogel, der mit 139,5 Metern die Tagesbestweite landete.

Moritz Bär gewinnt zweiten Wettkampf

Die deutschen Fans an der Vogtlandschanze konnten sich dennoch freuen: Mit Moritz Bär sahen die Zuschauer einen deutschen Sieger. Der 21-Jährige aus Gmund-Dürnbach am Tegernsee gewann den zweiten Wettkampf mit einer Weite von 137,5 Metern. Im ersten Wettbewerb wurde er zudem Neunter. Den Sieg im ersten Wettkampf sicherte sich mit deutlichem Vorsprung der Slowene Tilen Bartol (137,5/131 Meter).

Vier Deutsche in den Top 10

Aus dem neunköpfigen deutschen Team beim Springen in Klingenthal schafften noch Pius Paschke (Kiefersfelden), Kilian Märkl (Partenkirchen) und Luca Roth (Meßstetten) Top-10-Platzierungen. Paschke wurde Vierter (125,5/130,5 Meter) und Neunter (122,5 Meter). Märkl kam auf Rang acht (132,5/125,5 Meter) und vier (133 Meter). Roth wurde Zehnter (128/118,5 Meter) und Sechster (124 Meter).

Andreas Wank, wie Freund Olympiasieger von 2014, enttäuschte dagegen als 21. (120/117 Meter) und 29. (111 Meter).

Freund: Wettkampfpraxis nach langer Verletzung

Freund war nach zwei Kreuzbandrissen im Dezember in den Weltcup zurückgekehrt. Nachdem er bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf und Garmisch das Finale der besten 30 verpasst hatte, nahm ihn Bundestrainer Schuster aus dem Tournee-Kader. Den Conti-Cup, die zweiten Liga des Skispringens, wollte Freund nutzen, um Wettkampfpraxis zu sammeln.

dh

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 06. Januar 2019 | 16:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. Januar 2019, 15:58 Uhr

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