Leichtathletik | Meeting Speerwerfer Vetter besticht mit Weltjahresbestleistung

Speerwerfer Johannes Vetter ist vor den Olympischen Spielen in Tokio in Topform. Der gebürtige Dresdner glänzte beim Meeting in Ostrava mit einer bärenstarken Serie, sein weitester Wurf bedeutete mit 94,20 Metern Weltjahresbestleistung.

Johannes Vetter
Johannes Vetter knackt in Ostrava die magische 90-Meter-Marke deutlich. Bildrechte: imago images/CTK Photo

Der deutsche Speerwerfer Johannes Vetter hat sich rund zwei Monate vor den Olympischen Spielen in Tokio in bestechender Form gezeigt. Der Weltmeister von 2017 sorgte beim Meeting im tschechischen Ostrava mit 94,20 Metern für eine Jahresweltbestleistung und damit die siebtbeste Weite der Geschichte. Nur zwei Mal warf  der gebürtige Dresdner weiter als am Mittwochabend.

Bärenstarke Serie des gebürtigen Dresdners

Bereits in den Wochen zuvor hatte Vetter in beiden seiner bisherigen Wettkämpfe die magische 90-Meter-Marke geknackt - und damit den Eindruck der Vorsaison bestätigt. Da hatte er aufhorchen lassen, als er mit 97,76 m seinen eigenen deutschen Rekord um drei Meter verbesserte. Zur Weltbestmarke des Tschechen Jan Zelezny aus dem Jahr 1996 fehlten dem Sachsen nur 72 Zentimeter. In Ostrava verwies Vetter von der LG Offenburg Anderson Peters (Grenada/83,39 m) und Keshorn Walcott (Trinidad und Tobago/82,75) auf die Plätze. Gleich sein erster Versuch war der weiteste. Zwei seiner Würfe flogen am Ende über die 90 Meter, drei weitere 88-Meter-Versuche sorgten für eine insgesamt bärenstarke Serie. Schon am Freitag misst sich Vetter in Dessau wieder mit der Konkurrenz.

Hussong gewinnt Frauen-Konkurrenz - Chemnitzer Hess verpasst Sieg im Dreisprung

Auch die Speerwurf-Entscheidung der Frauen ging an Deutschland: Christin Hussong (Zweibrücken) gewann mit der Saisonbestleistung von 66,56 m vor der Tschechin Nikola Ogrodnikova (65,13) und Olympiasiegerin Sara Kolak aus Kroatien (60,04).

Dreispringer Max Hess aus Chemnitz verpasste den Sieg hingegen. Der Europameister von 2016 musste sich mit 16,97 m Hugues Fabrice Zango (17,20/Burkina Faso) geschlagen geben.

Max Heß beim Weitsprung.
Max Heß beim Dreisprung. (Archiv) Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

jmd/sid

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