Leichtathletik Thomas Röhler stellt den Speer "vorerst" in die Ecke

Speerwerfer Thomas Röhler hat eine Saison, die durch Corona eigentlich keine richtige war, vorzeitig beendet. Den größten Erfolg hatte der Thüringer mit der Geburt seines Sohnes ohnehin bereits gefeiert.

Thomas Röhler schaut enttäuscht nach der Qualifikation im Speerwerfen der Männer.
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Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler hat die Saison offiziell beendet. "Eigentlich hatte sie ja gar nicht richtig begonnen", sagte der 28-jährige Leichtathlet vom LC Jena. Die "Thüringer Allgemeine" hatte zuvor darüber berichtet.

Chance der Regeneration

Röhler, der in diesem Jahr Vater geworden ist, hatte schon auf eine Teilnahme an den deutschen Meisterschaften in Braunschweig verzichtet. "Ich habe die Idee, meinem Körper die Chance zur Regeneration zu geben", erklärte er. "Die Olympischen Spiele in Tokio waren mein Ziel. Daran hat sich nichts geändert."

Begeisterung für Vetters Wurf

Vom starken Wurf seines Konkurrenten Johannes Vetter auf die deutsche Rekordweite von 97,76 Metern am vergangenen Sonntag im polnischen Chorzow zeigte sich Röhler beeindruckt. "Eine sehr starke Leistung. Ein Wurf, der sich sehen lassen kann", meinte er.

SpiO Talk mit Johannes Vetter 15 min
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Sport im Osten Mo 07.09.2020 12:45Uhr 15:08 min

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dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 08. September 2020 | 17:45 Uhr