Tischtennis | Champions League Mühlhäuser starten neues Königsklasse-Abenteuer in Spanien

Die Spannung steigt, am Donnerstag beginnt für die Tischtennis-Herren des Post SV Mühlhausen das neue Abenteuer Champions League. Als erste Herausforderung geht es für das Team von Trainer Erik Schreyer zum spanischen Vertreter Irun Leka Enea. Eine lösbare Aufgabe in einer "Krachergruppe".

Die Sachen sind gepackt, das Ziel ist klar: Bereits am Dienstag steigen Coach Erik Schreyer, Daniel Habesohn, Steffen Mengel, Lubomir Jancarik und Ovidiu Ionescu ins Flugzeug nach Spanien. Am Donnerstag wird es dann für die Mühlhäuser in der Tischtennis-Königsklasse ernst, mit Irun Leka Enea wartet der erste Gegner auf die Thüringer. "Von der Papierform her sind die Spanier Außenseiter, dort wollen wir unbedingt gewinnen", sagte Trainer Schreyer dem MDR.

Erik Schreyer (Post Mühlhausen)
Immer engagiert: Mühlhausens Trainer Erik Schreyer. (Archiv) Bildrechte: imago/Gerhard König

Schreyer: "Uns erwartet eine Krachergruppe"

Die anderen Kontrahenten in der Vierergruppe sind dagegen von weitaus schwererem Kaliber. "Uns erwartet eine Krachergruppe, das wird ein Kraftakt", sagte Schreyer.

Dimitrij Ovtcharov
Holte mit Fakel Orenburg 2019 den Champions-League-Titel: Dimitrij Ovtcharov. (Archiv) Bildrechte: imago images/GEPA pictures

Die größte Hürde wird der amtierende Champions-League-Sieger Fakel Orenburg aus Russland sein, der mit Dimitrij Ovtcharov einen Weltklassespieler in seinen Reihen hat. Für den 31-jährigen Coach sind die Orenburger "kaum knackbar". Zudem muss sich Mühlhausen mit dem französischen Klub Vaillante Angers auseinandersetzen. Wie auf der internationalen Fußball-Bühne absolvieren die Tischtennis-Profis zunächst in der Vorgruppe (die Postler spielen in Gruppe A, vier insgesamt) sechs Partien mit Hin- und Rückspiel, die besten zwei Teams erreichen die K.o.-Runde. Die drittplatzierten Mannschaften können sich noch im ETTU-Cup beweisen.

Letzte Saison: Postler schnuppern an der Sensation

In der vergangenen Saison schnupperten die Mühlhäuser in der Champions League bereits an der Sensation. Der Tischtennis-Erstligist war ins Viertelfinale eingezogen und musste dort gegen Jekaterinburg ran. Das Hinspiel verloren die Postler mit 2:3, in Russland drehten sie den Spieß um und gewannen 3:2. Am Ende fehlten den Thüringern beim Nachzählen zwölf Bälle zum großen Coup Halbfinale. "Unser Ziel ist auch diesmal das Erreichen der Vorschlussrunde", gab Erik Schreyer die Devise aus.    

jmd

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Thüringenjournal | 09. September 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09. September 2019, 17:40 Uhr

1 Kommentar

kt1234 vor 5 Wochen

Vom Vogtland in die Champions League! Weiter so, Erik! :)