Nordische Kombination | Weltcup Deutsche Kombinierer gehen in Klingenthal leer aus

Die deutschen nordischen Kombinierer haben beim Weltcup in Klingenthal keinen Nutzen aus dem Ausfall des Norwegers Jarl Magnus Riiber schlagen können und das Podest verpasst. Zumindest mit dem Teamergebnis dürfte man jedoch zufrieden sein.

Eric Frenzel
Eric Frenzel landete beim Weltcup in Klingenthal auf Platz sechs. Bildrechte: imago images/GEPA pictures

Den Tagessieg sicherte sich der Österreicher Johannes Lamparter. Der steht damit nun bei 700 Weltcup-Punkten und hat zu Riiber, der ebenfalls 700 Punkte hat, aufgeschlossen. Lamparter setzte sich im Schlusssprint gegen den Esten Kristjan Ilves sowie den Japaner Ryota Yamamoto aus Japan durch.

Schmid bester Deutscher

Im deutschen Team wusste einen Tag vor der Olympia-Nominierung Julian Schmid zu überzeugen. Der 22-jährige war bereits nach dem Springen bester DSV-Kombinierer und setzte sich im Sprint einer Verfolgergruppe durch. Sein Rückstand im Ziel auf den Sieger betrug 16,7 Sekunden. Rekord-Weltmeister Eric Frenzel landete mit 17.8 Sekunden Rückstand auf Rang sechs. In der Breite erzielte das deutsche Team ein zufriedenstellendes Ergebnis: Manuel Faißt erreichte den zehnten Platz, Terence Weber wurde Elfter und Johannes Rydzek holte sich Rang zwölf.

Olympia-Nominierung am Sonntag

Bundestrainer Hermann Weinbuch hat nun die Qual der Wahl. Während Frenzel und Geiger für die olympischen Spiele in Peking bereits gesetzt sind, kämpfen mit Schmid, Weber, Faißt, Rydzek und Fabian Rießle gleich fünf Athleten um die verbleibenden drei Startplätze.

(dpa/mbe)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 15. Januar 2022 | 14:00 Uhr

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