Handball | Bundesliga Thüringer HC und Halle-Neustadt siegen - Zwickau chancenlos in Buchholz

22. Spieltag

Der Thüringer HC hat den dritten Heimsieg in Folge eingefahren. Am Karsamstag (16.04.2022) gewann das Team von Herbert Müller mit 34:31 (21:17) gegen die Sport-Union Neckarsulm. Auch die Handballerinen von Union Halle-Neustadt konnten in Leverkusen überzeugen und sich in einem packenden Schlussspurt den 27:24-Auswärtssieg sichern. Der BSV Sachsen Zwickau kam unterdessen beim HL Buchholz 08-Rosengarten unter die Räder.

Die Spielerinnen des Thüringer HC jubeln
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Jakubisova ragt beim THC heraus

Die Thüringerinnen begannen selbstbewusst und erspielten sich vor allem dank ihrer Außenspielerinnen eine 8:4-Führung (11.). Auch in der Folgezeit fanden sie in der Offensive gute Lösungen, sodass die Führung trotz einiger Nachlässigkeiten in der Abwehr bis zur Pause konstant blieb.

Im zweiten Durchgang bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung zunächst auf sechs Tore aus (25:19/35.). Neckarsulm steckte aber nicht auf und nutzte eine kurze Schwächephase des THC, um bis auf 25:27 heranzukommen (43.). In der Schlussphase erhöhten die Thüringerinnen dann wieder das Tempo und siegten letztlich ungefährdet.

Beste Werferin des THC war Rechtsaußenspielerin Lydia Jakubisova, die acht Treffer erzielte und im gesamten Spiel ohne Fehlwurf blieb.

Zwickau kommt in Buchholz unter die Räder

Der BSV Sachsen Zwickau hat in der Handball-Bundesliga eine herbe Niederlage kassiert. Gegen die HL Buchholz 08-Rosengarten verloren die Sächsinnen deutlich mit 21:32 (10:15). Der BSV rannte über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher.

Beide Teams lieferten sich in der Anfangsphase einen engen Kampf auf Augenhöhe. Zur Mitte des ersten Durchgangs setzte sich Buchholz dank eines Fünf-Tore-Laufs erstmals ab. Alexia Hauf traf in der 18. Minute zum 10:5. Zwickau blieb in dieser Phase ganze elf Minuten ohne eigenen Treffer, ehe Chantal Wick den erlösenden Treffer zum 6:10 markierte (21.). Bis zur Pause konnte der BSV jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen mit einem 10:15-Rückstand ging es für die Sächsinnen schließlich in die Pause.

Trainer Norman Rentsch, Zwickau, unzufrieden auf dem Spielfeld.
Zwickau-Trainer Norman Rentsch (Archiv) Bildrechte: IMAGO/Fotostand

Der zweite Durchgang konnte aus Zwickauer Sicht nicht mehr die erhoffte Wendung bringen. Bis zum Ende der Partie setzten sich die Luchse klar mit 32:21 auf elf Tore ab. Der BSV rannte über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher und kam am Ende arg unter die Räder.

Halle-Neustadt triumphiert im Endspurt

Die Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt haben die Werkselfen von Bayer Leverkusen mit 27:24 (11:11) auswärts geschlagen und sich damit für ihre Hinspielniederlage revanchiert und sich gleichzeitig deutlich von den Abstiegsrängen distanziert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte sich das Team von Katrin Welter stabilisieren und einen verdienten Sieg einfahren.

Dabei tat sich Union in der Ostermann-Arena lange schwer. In einer torreichen Auftaktphase (6:4 nach sechs Minuten) verloren die Wildcats teilweise den Anschluss an forsche Leverkusenerinnen. Die Werkselfen aus dem Rheinland brachen jedoch kurz darauf selbst ein und hatten Probleme in Über- wie Unterzahl. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich der SV Union langsam heran kämpfte und mit einem 11:11 in die Pause ging.

Hälfte zwei führte lange Zeit den offenen Schlagabtausch aus dem ersten Durchgang fort, mit Führungen für beide Teams. In der Schlussphase hatten jedoch die Wildcats die nötige Energie für den entscheidenden Schlussspurt. Auf das 25:22 von Halle-Neustadt (57.) fanden die Werkselfen keine wirkliche Antwort mehr und verloren letztlich verdient mit 24:27. Bei den Wildcats überragte Torhüterin Anica Gudelj, die mit 17 Paraden ihr Team zu jeder Zeit im Spiel hielt.

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red

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