Präsident Helge Leonhardt, Erzgebirge Aue
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Fußball | 2. Bundesliga Erzgebirge Aue legt Widerspruch ein – Leonhardt im Visier des DFB

Präsident Helge Leonhardt, Erzgebirge Aue
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Nach den Fehlentscheidungen von Schiedsrichter Sören Storks und dessen Assistenten im Zweitligaspiel SV Darmstadt 98 gegen den FC Erzgebirge Aue (1:0) haben die Sachsen beim DFB Widerspruch gegen die Spielwertung eingelegt. Das teilte der Verein am Montag mit.

"Diese ganz klar und in aller Welt sichtbaren Fehler dürfen und können wir nicht im Raum stehen lassen und einfach so hinnehmen. Uns wurde ein reguläres Tor nicht anerkannt, zudem wurden uns zwei klare Elfmeter verwehrt“, sagte FCE-Präsident Helge Leonhardt. Mit Hinblick auf die enorme wirtschaftliche Bedeutung der getroffenen Fehlentscheidungen behält sich der FC Erzgebirge Aue weitere strafrechtliche und schadensersatzrechtliche Schritte gegen das Schiedsrichterteam wegen des Verdachts der Spielmanipulation vor. Der Verein hofft nun auf ein Fairplay des DFB.

Zweitligist SV Darmstadt 98 hat nun bis zum späten Dienstagnachmittag (15. Mai) Zeit, auf den Einspruch des Ligakonkurrenten Erzgebirge Aue gegen die Spielwertung der Sonntagpartie ( 1:0 für Darmstadt ) zu reagieren.

DFB ermittelt gegen Leonhardt

Der DFB hat indes am Montag ein Ermittlungsverfahren gegen Leonhardt eingeleitet, der unmittelbar nach Abpfiff aus der Emotion heraus im MDR Betrug zumindest angedeutet hatte: "Vielleicht sollte man mal die Konten der Schiedsrichter überprüfen, ob die was kriegen. Ich weiß es nicht, aber es riecht ja hier. So ein klares Tor in einem so wichtigen Spiel nicht so geben, das ist schon eine bodenlose Frechheit."

Enttäuschung bei Präsident Helge Leonhardt (Aue) nach dem Spiel. Aue muss in die Relegation
Die Enttäuschung bei Aue-Präsident Helge Leonhardt nach dem Spiel war groß. Aue muss nun in die Relegation Bildrechte: Picture Point

pm/dpa/red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 14. Mai 2018 | 17:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Mai 2018, 16:47 Uhr

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93 Kommentare

16.05.2018 09:34 Lieselotte Müller 93

also ich alls Fenn von meinem Heimatverein RBL würde von Herrn Leo Nardt kein Auto kaufen wolln.
Es sol schon viele Beschwehrden gegeben haben können.
Aue soll apsteigen!

Furzza RBL! und ein Gebeet für Karlsruhe ausm schöhnen Vogtland

16.05.2018 07:23 Sr.Raul 92

Gute Idee, @90 (Ossi aus DD), aber leider nicht so schnell umsetzbar. Da hat der "Gott des Spielbetriebs" den DFB-Bundestag davor gesetzt, wo dann Ligareformen/-Änderungen zum Beschluss kommen müssen. Schließe mich Deiner Meinung an, dass Aue "Unter Vorbehalt" antreten sollte. Man weiß ja nie, siehe Autokamera, auch so'n Brüller.

15.05.2018 23:58 Nordost 91

an 90: glaub mal an 20 Mannschaften in der 2.Liga u. vielleicht 1.Liga. Der Kuchen ist aufgeteilt u. die Vorbestraften aus München werden alles daran setzen, daß es auch so bleibt.
Es regt einen schon sehr auf. Pro forma hat Aue Widerspruch gegen die Spielwertung eingelegt.
Formal sachlich richtig, aber ob sich Aue damit einen Gefallen getan hat, sei dahin gestellt.
Also ich fühle hier schon für Aue.
Wismut, jetzt erst recht! Wir drücken Euch die Daumen. Wir haben mit dem KSC in der 3. Liga noch eine Rechnung offen!

15.05.2018 20:17 Ossi aus DD 90

Aue könne und sollte bis auf's letzte gehen.
Der Einspruch wird natürlich vom DFB abgelehnt. Zu nah ist die Relegation und einen Spieltag komplett wiederholen ist Quatsch. Nur hat man in Aue auch weiter gedacht? Tritt man gegen den KSC an oder ,, unter Vorbehalt ( Protest ),, an? Tritt man an, nimmt man die Entscheidung an. Schafft man die Reli wird es schnell ruhig werden um das ganze. Ein weiterer Verdacht wie der DFB diese Sache und somit seinen H...... retten könnte.
Für den DFB wäre es die Chance die Liga aufzustocken. Aue und KSC in Liga 2. 19 Mannschaften drin und das Jahr darauf steigen 4 Ab und die Meister der RL auf. 2. Liga dann mit 20 Vereinen und die blöden Relegationsspiele fallen weg. Das wäre Sportlich auch auf lange Sicht das fairste. Wenn ja wenn ..... die Schiedsrichter auch fair sind.

15.05.2018 20:09 einfach ein Fußballfan 89

schon gemerkt,der Vorverkauf gegen KSC läuft.....und alles Vergangene ist bereits Schnee von gestern.
Zumindest der Präsident von Aue und in Persona ein erfolgreicher, global wirkender Unternehmer sollte zu den sinnfreien Ost/West Verschwörungsgdiskussionen deutlich Stellung beziehen.

15.05.2018 19:33 Horny 88

Falsche Schiedsrichterentscheidungen häufen sich in letzter Zeit. So krass und eindeutig wie hier ist aber überaus selten. Nach dem 1:0 in der 4. Minute wäre das ganz ein anderes Spiel geworden. Mal sehen wir der DFB nun reagiert, wahrscheinlich aber leider gar nicht...

15.05.2018 17:40 revolvere 87

ach, ich heul`mir die augen aus. den auern hätte es den arsch gerührt, hätten sie darmstadt
rausschiessen können. ein tor, ausser dem ab-er-kannten, haben sie nicht geschossen. tschööö leo!

15.05.2018 14:45 Frenzi61 86

für Aue. ists ergerlich, aber alles auf den letzten Spieltag und den Schiedsrichter zuschieben ist zu einfach, sie hättens vorher regeln können. Ja müssen!!7

15.05.2018 13:51 Bernd 85

@82 und warum soll Aue das in 33 Spielen schaffen wozu Fuerth 34 Spiele Zeit hatte? Denn nach 33 Spielen stand Fuerth hinter Aue, aber bekam noch eine Chance

15.05.2018 11:55 Peter Brandt 84

Mein Name ist Peter Brandt, bin 71 Jahre alt und von Beruf Elektro-Ingenieur, ich hoffe sehr, dass das Spiel Darmstadt-Aue Konsequenzen für das Schiedsrichter Team seitens des DFB haben wird!!!
Ein Schiedsrichter hat 2 Linienrichter, bei objektiver Wahrnehmung hätten sie eindeutig sehen müssen, das der Ball bereits ca. 30 cm hinter der Torlinie war-dafür sind auch die Linienrichter da. Ebenso die Entscheidungen, Aue die beiden fälligen Elfmeter nicht gegeben zu haben. Wenn Aue ein Westverein gewesen wäre, dann wäre meiner Meinung eine derartige Handlungsweise nicht passiert!!!