Basketball | Bundesliga Syntainics MBC muss weiter um Klassenerhalt zittern

32. Spieltag

Der Syntainics MBC hat den ersten von drei Matchbällen im Kampf um den Klassenerhalt vergeben. Die Weißenfelser verloren das vorletzte Heimspiel der Saison mit 70:99 (34:42) gegen Bayreuth. Durch das Gießener 100:82 gegen Vechta ist der MBC noch nicht gerettet.

Zweikampf am Korb um den Ball zwischen Kyndahl Hill, Robin Danes, Philipp Hartwich, Dererk Pardon
Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Viele Abspielfehler - Michalak fehlt Syntainics MBC

Die Gastgeber gestalteten das Duell nur in der Anfangsphase ausgeglichen. Mit einer verheerenden Wurfquote bei den Dreiern (nur drei Treffer bei 24 Versuchen) verloren die Weißenfelser nach dem 20:20 (11.) den Anschluss. Bayreuth war sicher bei den Dreiern und zog auf 40:28 davon (18.).

Mit einem 13:0-Lauf von 47:38 (23.) auf 60:38 (27.) sorgten die Gäste noch vor Ende des dritten Viertels für klare Verhältnisse. Dem Syntainics MBC unterliefen unheimlich viele Abspielfehler. Zudem fehlte Topscorer Michal Michalak (Corona-Erkrankung) an allen Ecken und Enden.

Zweikampf um den Ball zwischen Robin Danes, Lazeric Jones, Philipp Hartwich und Sergio Kerusch
Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Für die Weißenfelser waren Quinton Hooker (14 Punkte), Sergio Kerusch und Kyndahl Hill (jeweils elf Zähler) die erfolgreichsten Werfer. Um aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu schaffen, benötigen die Schützlinge von Silvano Poropat aus den verbleibenden Partien in Vechta oder gegen Oldenburg noch einen Sieg.

Stimmen zum Spiel

Quinton Hooker: "Wir sind nicht nervös. Wir haben gezeigt, dass wir Spiele gewinnen konnten. Wir müssen als Team jetzt nach vorn denken. Wir müssen uns jetzt für das wichtige Spiel am Mittwoch in Vechta sammeln und dort alles geben."

Silvano Poropat: "Die Jungs haben die erste Halbzeit richtig gut gekämpft. Aber wir haben von außen nicht getroffen. Du brauchst den einen oder anderen Dreier. Die haben wir leider nicht bekommen. Die zweite Halbzeit haben wir gut begonnen aber wieder nicht getroffen. Dann mussten wir schon Richtung Vechta denken. So kam es zu diesem Ergebnis, das eigentlich nicht dem Leistungsvermögen entspricht. Wir haben keine sechs überragenden Dreier-Leute, wir haben zwei oder drei, die haben heute nicht gut getroffen. Sergio war heute auch nicht gut drauf. Dann wird es schon schwierig. Wir spielen unglaubliches Tempo in den letzten zwei Monaten, da ist auch etwas Müdigkeit in den Beinen." [...] Zum Klassenerhalt: "Es ist immer brenzlig, wenn man sich auf andere verlässt. Wir müssen versuchen, am Mittwoch mit einem Kraftakt in Vechta zu gewinnen, damit wir nicht von anderen Ergebnissen abhängig sind. Wir müssen den Zusammenhalt zeigen, den wir schon in Spielen gezeigt haben. Wenn wir gewinnen, ist es nicht mehr brenzlig."

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fth/dh

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 02. Mai 2021 | 21:45 Uhr

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