Dru Joyce (Jena) am Ball gegen Bjarne Kraushaar
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Basketball | 1. Bundesliga Jenas schwarze Serie geht weiter

15. Spieltag

Sieben Niederlagen für Jena, sechs für Gießen: Wer würde am Samstag seine schwarze Serie beenden? Die Thüringer schafften es nicht. Sie kassierten eine herbe Heimpleite.

Dru Joyce (Jena) am Ball gegen Bjarne Kraushaar
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Die Bundesliga-Basketballer von Science City Jena können einfach nicht mehr gewinnen. Selbst gegen die Giessen 46ers, die zuletzt ebenfalls in einen Negativstrudel geraten waren, kassierten die Thüringer am Samstag eine 61:81-Niederlage. Es ist die achte Pleite in Folge. Die Hessen konnten dagegen erstmals nach sechs Niederlagen wieder einmal punkten.

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Nur ein Strohfeuer

Von Beginn an lag das Team von Björn Harmsen vor 2.324 Zuschauern im Hintertreffen. Nach dem ersten Viertel war der Rückstand mit 14:17 noch im grünen Bereich. Zur Pause hieß es dann aber bereits 31:40. Der zweite Abschnitt begann kurios: In den ersten vier Minuten traf nur Jena (2:0). Dann bauten die Hessen ihren Vorsprung wieder aus. Mit einem 41:55 ging es ins Schlussviertel. Dort sahen die Zuschauer den Ansatz einer Aufholjagd, aber das sollte sich als Strohfeuer erweisen. Richtig spannend wurde es nicht mehr.

Besonders eklatant waren die Unterschiede bei der Zweier-Ausbeute (31:59 Prozent) und den Defensiv-Rebounds (21:44). Aufbauspieler Dru Joyce war mit 19 Zählern der mit Abstand beste Jenaer, die immer mehr in den Abstiegsstrudel geraten.

Science City Jena vs Giessen 46ers  John Bryant (Giessen) beim 3 Punkt Wurf
Überragend: Ex-Bayern-Spieler John Bryant (Nr. 54 / Gießen) holte starke 20 Rebounds und steuerte auch noch 21 Zähler bei. Bildrechte: imago/Christoph Worsch

Harmsen: "Hast du Sch... an den Händen"

Der Jenaer Trainer Björn Harmsen sagte nach der Partie: "Mein Glückwunsch an Gießen. Bei uns läuft es aktuell so ein bisschen nach dem Motto: Hast du Sch... an den Händen, dann hast du Sch... an den Händen. Wir haben alles herausgelassen, was wir investieren konnten, haben versucht sehr intensiv zu spielen. In der ersten Hälfte haben wir den Ball gut laufen lassen, freie Würfe bekommen die wir jedoch nicht verwandeln konnten. Wenn jeder anfängt nachzudenken wird es schwierig bei den folgenden Schüssen. Auf dem Weg zurück in das Spiel bei -15 Punkten haben wir es mit allen Spieler geschafft, die notwendige Aggressivität aufs Parkett zu bringen. Die Halle stand hinter uns. Das war eine tolle Atmosphäre. Am Ende wird es ist natürlich schwierig, so ein Spiel zu gewinnen, wenn Gießen nur noch vier Fouls bekommt und wir 14. Zusätzlich war natürlich die Dominanz von John Bryant ausschlaggebend, der 20 Rebounds holt und den großen Unterschied macht."

cke

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 05. Januar 2019 | 22:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Januar 2019, 22:32 Uhr

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1 Kommentar

06.01.2019 12:43 Klartext 1

Nicht nur Jena hat eine Negativserie. Die Niners in der Pro A eilen jetzt auch von Niederlage zu Niederlage.

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