Basketball | BBL MBC-Coach Poropat fordert 100 Prozent im Abstiegskampf

Wieder einmal ist der MBC als Verlierer vom Parkett gegangen - zum siebenten Mal in Folge. Zwar war es gegen die Niners Chemnitz deutlich enger als zuletzt gegen die Spitzenteam der Liga, Punkte gab es dennoch nicht. MBC-Coach Silvano Poropat fordert von seinen Spielern vor den sechs Endspielen nun 100 Prozent Leistung und den Glauben an die eigenen Fähigkeiten. in Chemnitz stehen die Zeichen auf ein weiteres Jahr Erstklassigkeit.

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Nach dem Sieg der Niners Chemnitz gegen den MBC haben Jonas Richter (Chemnitz) und Philipp Hartwich (MBC) Rede und Antwort gestanden.

Di 06.04.2021 11:11Uhr 03:15 min

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Der erhoffte Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt blieb aus. Ausgerechnet der mitteldeutsche Rivale Niners Chemnitz hat die Abstiegssorgen bei den Basketballern des MBC Syntainics verstärkt. Die Sachsen entschieden das Prestigeduell mit den Weißenfelsern denkbar knapp mit 86:84 für sich.

Poropat: Mit 100 Prozent und Glauben zu den nötigen Siegen

Die MBC-Spieler verließen zum siebenten Mal in Folge als Verlierer das Parkett. Trotz der Negativserie haben die Weißenfelser ihr Schicksal noch in der eigenen Hand, treffen im Saison-Endspurt auch nicht mehr auf die derzeitigen drei Topteams Ludwigsburg, Alba Berlin und Bayern München.

"Die zweite Halbzeit gegen Chemnitz muss der Weg für die kommenden Spiele sein. Da haben wir unsere Stärken ausgespielt. Wenn jeder 100 Prozent gibt und daran glaubt, dann fahren wir die noch nötigen Siege ein", sagt Trainer Silvano Poropat.

Silvano Poropat, Syntainics MBC,
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Defensive ist das MBC-Problem

Dem MBC stehen nun sechs Endspiele um den Verbleib in der deutschen Eliteklasse bevor. Der schärfste Rivale Gießen hat zwar vier Pluspunkte Rückstand, aber auch zwei Partien weniger ausgetragen und am Karsamstag sensationell Bayern München geschlagen. Um das Saisonziel zu erreichen, müssen die MBC-Wölfe in erster Linie in der Verteidigung einen Zahn zulegen.

Das Restprogramm des MBC
Spieltag/Datum Gegner Ergebnis Hinrunde (aus MBC-Sicht)
27. (09.04.) Crailsheim Merlins (A) 66:84
28. (13.04.) BG Göttingen (H) 93:85
30. (25.04.) Fraport Skyliners (A) 89:94
32. (02.05.) medi Bayreuth (H) 81:99
33. (05.05.) Rasta Vechta (A) 82:72
34. (08.05.) Baskets Oldenburg (H) 79:87

Die Schwächen in der Defensive, die sich wie ein roter Faden durch die Saison ziehen, nutzten die Chemnitzer vor allem in der ersten Halbzeit eiskalt aus. Die Sachsen kamen zu vielen freien Würfen und hatten die Lufthoheit unter den Körben (48:30 Rebounds).

"Wir hatten in der ersten zwei Vierteln keinen Ballgewinn. Uns fehlte jegliche Aggressivität unter den Brettern. Das war katastrophal", betonte Poropat. Und nicht bundesligatauglich.

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Chemnitz ist dagegen fast durch

Neuling Chemnitz hat den Klassenerhalt nach dem zehnten Saisonsieg dagegen schon so gut wie sicher. "Es war für uns ein sehr wichtiger Sieg", meinte der Chemnitzer Coach Rodrigo Pastore. Fast ohne Druck können die Sachsen den Rest der Saison bestreiten und vielleicht sogar noch in den Kampf um den letzten Playoff-Platz eingreifen. Der Abstand zum Achten Bamberg beträgt nur sechs Punkte.

Doch eine eventuelle Teilnahme an der Meisterrunde hat Pastore nicht geplant. "Am Ziel hat sich nichts geändert. Wir wollen die Klasse halten, uns stetig verbessern und noch konstanter auftreten. Auch in Weißenfels hat die Mannschaft zwei Gesichter gezeigt", sagte der Niners-Coach.

Jonas Richter glaubt an mehr Gelassenheit

Das sah auch Jonas Richter so, der auf die Frage, wie die Niners den Sieg dann noch nach Hause gebracht haben, antwortete: "Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht!" Zudem lobte er die Aufholjagd des MBC. Am Ende aber habe sein Team die Nerven behalten. Auch der Guard hofft mit den zehn Saisonsiegen nun, nichts mehr mit dem zu tun zu haben. Dennoch werde man auch die kommenden Spiele konzentriert angehen: "Der Sieg bringt uns aber ein bisschen Gelassenheit."

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dpa/red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 05. April 2021 | 21:45 Uhr

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