Basketball | Bundesliga Aufsteiger Niners unterliegt Meister Alba Berlin

34. Spieltag

Zum Abschluss der BBL-Saison haben die Niners Chemnitz keinen Geringeren als Meister Alba Berlin zu Gast gehabt. Die Sachsen blieben zunächst dran und ließen sich erst nach der Pause auf die Verliererstraße schicken.

Dominique Johnson (Chemnitz) und Jayson Granger (Berlin) (v.l.) kämpfen im Zweikampf.
V. li.: Dominique Johnson (Chemnitz) und Jayson Granger (Berlin) Bildrechte: IMAGO / Fotostand

Die Niners Chemnitz haben zum Abschluss der Punkterunde in der Basketball-Bundesliga gegen Meister Alba Berlin eine Überraschung verpasst. Der Neuling, der souverän die Klasse halten konnte, unterlag im Ost-Duell am Sonntag mit 81:91 (46:54). Beste Werfer waren Kapitän Malte Ziegenhagen mit 19 Punkten und Jonas Richter (18). Die Partie war sportlich aber bedeutungslos. Alba stand schon vor der Partie als Tabellenzweiter fest. Die Sachsen hatten den Klassenerhalt schon vorher eingetütet und wurden am Ende vor Weißenfels Vierzehnter.

Niners bis zur Halbzeit auf Augenhöhe

Alba übernahm nach einem 2:3-Rückstand die Führung, die sie bis zum Ende nicht mehr abgaben. Doch Chemnitz agierte sehr engagiert und ließ sich zunächst nicht abschütteln. So schmolz drei Minuten vor dem Seitenwechsel der Vorsprung auf drei Zähler zusammen (42:45), ehe Alba sich noch vor der Pausensirene etwas Abstand verschaffte. Nach der Pause erhöhte der Titelverteidiger noch einmal die Intensität. Bei Chemnitz sank nun die Wurfquote und Alba agierte konstanter und konnte sich wieder absetzen. Eriksson machte mit einem Distanzwurf zu Beginn des dritten Viertels den Vorsprung erstmalig zweistellig (57:46). Bis auf 69:50 zogen die Favoriten anschließend davon. Chemnitz kämpfte sich zwar wieder etwas heran, doch Alba hatte immer eine Antwort und brachte den Sieg souverän nach Hause.

Korbleger Malte Ziegenhagen
Der Chemnitzer Malte Ziegenhagen mit einem Korbleger gegen Alba Bildrechte: IMAGO / Fotostand

Niners: "Haben unsere Doktorarbeit gemacht"

Die abgelaufene Saison hatte zuvor Niners-Geschäftsführer Steffen Herholz bei "Magenta Sport" analysiert: "Wir haben in dieser Saison unsere Doktorarbeit gemacht und dabei viel gelernt. Nächstes Jahr wollen wir dann 5.000 Leute in der Halle haben, das brauchen wir. Es wäre ein Treppenwitz gewesen, wenn wir nach 20 Jahren in die BBL aufgestiegen wären, und nach einem Jahr ohne Zuschauer wieder herunter gemusst hätten."

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dpa/cke

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 09. Mai 2021 | 19:30 Uhr

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