Basketball | ProA Science-City-Geschäftsführer Eberlein: "Es trifft uns sehr hart"

Wegen positiver Corona-Tests bei Science City Jena müssen Spieler, Trainer und Mitarbeiter bis 1. Oktober in Quarantäne bleiben. Geschäftsführer Lars Eberlein äußerte sich im "SpiO-"Talk zur Situation bei den Thüringern.

Lars Eberlein
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Beim Zweitligisten wurden nach einem Testspiel der zweiten Mannschaft gegen Aschersleben am 12. September vier Aktive positiv auf Covid-19 getestet, darunter auch Spieler in Doppellizenz für die Erste. Daraufhin mussten Mannschaft, Trainerstab sowie weitere Mitarbeiter in häusliche Quarantäne. Zwei erste Testungen ergaben keine weiteren positiven Befunde, am Dienstag (28.09.2020) sollen dann die Ergebnisse der dritten Testreihe vorliegen, wie Eberlein im "SpiO"-Talk erklärte.

Ein leeres Basketballfeld 1 min
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Gefahr weiterer positiver Tests

"Es trifft uns sehr hart", sagte der Geschäftsführer der Thüringer zu der Quarantäne-Anordnung für seine Verein. Denn ein Profisportler könne nicht so einfach im Homeoffice arbeiten wie jemand, der im Büro tätig ist. Alle Profis seien zuhause, zwei im Hotel. Das sei schon sehr belastend, wenn man sich nur auf 24 Quadratmetern bewegen könne. Auch mögliche Waldläufe wurden vom Gesundheitsamt abgelehnt.

Als sehr bedrohlich schätzt Eberlein die Gefahr ein, dass weitere positive Tests bei seinem Verein oder der Konkurrenz drohen. "Dann sehe ich schwarz für den Sport", betont der Geschäftsführer. "Wir wollen in regelmäßigen Abständen Tests machen. Wie wir das machen, wissen wir noch nicht genau. Dafür müssen wir mit dem Gesundheitsamt sprechen." Und auch ein Saisonziel gab Eberlein aus: "Hoffentlich bleiben wir verschont in Zukunft. Wir wollen unter die Top vier und hoffentlich auch aufsteigen."

cdi

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Thüringen-Journal | 28. September 2020 | 19:00 Uhr

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