Überblick Corona und Fußball: Das gilt aktuell in mitteldeutschen Stadien

Corona und Fußball: Die Bestimmungen für den Besuch eines Stadions sind in den drei mitteldeutschen Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verschieden. Wer darf in welches Stadion? Ein Überblick.

Smartphone mit Luca-App zur digitalen Kontaktnachverfolgung
In Deutschland gelten je nach Bundesland andere Bestimmungen bei Großveranstaltungen. Manchmal reicht eine Kontaktverfolgung, meist aber der Status "Geimpft" oder "Genesen". Bildrechte: IMAGO / imagebroker

Sachsen-Anhalt

1. FC Magdeburg: Beim nächsten Heimspiel am 27.11.2021 - sofern es stattfinden kann - gilt die 3G-Regel: Geimpft, genesen, getestet. Selbsttests werden nicht akzeptiert, Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein. Außerdem gilt durchgängig die Maskenpflicht.

Hallescher FC: Auch hier gilt die 3G-Regel. Wer sich in unmittelbarer Nähe zur Mannschaft aufhält, braucht ungeachtet des "Geimpft" oder "Genesen"-Status einen aktuellen Test.

Germania Halberstadt: Beim Spiel am Freitag (19.11.2021) gegen den SV Babelsberg haben alle Zuschauer Zutritt. Es wird keines der "G"-Modelle angewandt. Notwendig ist nur ein ausgefülltes Formular zur Kontakterfassung und Maskenpflicht überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. 900 Zuschauer dürfen maximal ins Stadion.

Thüringen

Carl Zeiss Jena: Hier gilt jetzt auch 2G, in Eigenverantwortung hatte der Verein bisher auf 3G plus gesetzt. Maximal 2.000 Leute dürfen sich im Ernst-Abbe-Sportfeld aufhalten, dazu zählen die Spieler genauso wie die Catering-Mitarbeiter.

ZFC Meuselwitz: Der ZFC wird am Sonnabend gegen Tasmania Berlin erstmals nur vor Zuschauern, die geimpft und genesen sind, spielen. Hier gilt auch die 2G-Regel.

Sachsen

RB Leipzig: Der Bundesligist setzte schon gegen Paris und Dortmund auf 2G - und durfte sich über ein volles Haus freuen. Gegen den BVB vermeldeten die Sachsen sogar einen neuen Zuschauerrekord: 43.429 Zuschauer sahen das Spiel. Damals wäre auch 3G möglich gewesen, hätte aber ein halbleeres Stadion bedeutet und nur maximal 24.758 Fans. Jetzt heißt es 2G und 24.758 Zuschauer.

Dynamo Dresden: 2G bei 50 Prozent Stadionauslastung gilt am Samstag in Dresden gegen Fortuna Düsseldorf.

Erzgebirge Aue: Die "Veilchen" spielen am Wochenende in Rostock - dort gilt die 3G-Regel. Im Heimspiel gegen Darmstadt (27.11.) gilt - Stand heute - die 2G-Regel.

Lok Leipzig: 2G gilt am Sonntag beim Derby gegen Chemie Leipzig. Maximal 6.800 Tickets hätte Lok verkaufen können. Normalerweise wären die bei einem Derby sofort weg, doch diesmal ist es anders. Geschäftsführer Martin Mieth im MDR: "Ich rechne mit etwa 5.000 Zuschauern. Wir haben bis jetzt 4.500 Karten verkauft." Der Vorverkauf endet am Samstagabend (20 Uhr). Die Tageskassen bleiben geschlossen.

Chemie Leipzig, VfB Auerbach, FC Eilenburg, Chemnitzer FC: Auch hier gilt, weil der Freistaat Sachsen seine sogenannte Überlastungsstufe erreicht hat, haben nur Geimpfte und Genesene Einlass.

sst

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 20. November 2021 | 14:00 Uhr

1 Kommentar

Maza vor 26 Wochen

Ich denke bei uns in Sachsen- Anhalt gilt ab nächste Woche ( Mittwoch) 2G bei Veranstaltungen über 50 Mann . Magdeburg spielt am 27.11. und es soll unter 3G- Bedingungen stattfinden.....Ich blicke bald gar nicht mehr durch, kann mich bitte jemand aufklären! Danke!!