Eishockey | DEL2 Mitteldeutsches Trio ohne Punkte

30. Spieltag

Das mitteldeutsche Eishockey-Trio aus Weißwasser, Crimmitschau und Dresden ist am Sonntag ohne Punkte geblieben. Dabei gerieten die Eislöwen bei Tabellenführer Kassel Huskies besonders früh auf die Verliererstraße.

Tyler Gron gegen Niklas Zoschke
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Weißwasser geht die Puste aus

Die Lausitzer Füchse haben am Sonntag im Duell bei den Tigers Bayreuth klar den Kürzeren gezogen. Gegen die Franken stand am Ende ein 3:6 zu Buche. Die Füchse begannen verheißungsvoll: Mike Hammond (18.) und Darcy Murphy (25.) sorgten für eine 2:0-Führung. Dann kam es zum Bruch: Die Gastgeber legten binnen drei Minuten einen Vier-Tore-Lauf (26./27./28./29.) aufs Eis. Noch vor der zweiten Sirene erhöhten die Tigers im Powerplay auf 5:2 (37.). Zwar verkürzte Robert Farmer im letzten Drittel auf 3:5 (41.), doch den Schlusspunkt setzten die Bayreuther durch Sebastian Busch (58.).

Heimpleite für Crimmitschau

Die Eispiraten Crimmitschau sind im Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars ebenfalls leer ausgegangen. Die Westsachsen mussten sich mit 1:4 geschlagen geben. Vor 2.412 Zuschauern im Sahnpark waren die Gäste in der 4. Minute in Führung gegangen. In Überzahl markierte Christoph Körner den vorübergehenden Ausgleich (17.). Danach erhöhte Crimmitschau den Druck, konnte aber bis zur ersten Sirene keinen Treffer nachlegen. Indes ging Ravensburg in der 26. Minute in Unterzahl wieder in Front. Der erneute Rückstand zeigte bei den Eispiraten Wirkung, denn beste Chancen blieben ungenutzt. Effizienter zeigten sich Towerstars, die jeweils in Überzahl alles klarmachten (49./52.).

Dresden in Kassel früh auf der Verliererstraße

Die Dresdner Eislöwen sind bei Tabellenführer Kassel Huskies mit 3:7 unter die Kufen gekommen. Bereits im ersten Drittel mussten die Sachsen fünf Gegentreffer (2./6./12./13./17.) einstecken. Rene Kramer hatte im Powerplay für das zwischenzeitliche 1:2 gesorgt (10.). Eislöwen-Coach Rico Rossi reagierte und stellte zu Beginn des zweiten Abschnitts Marco Eisenhut für Goalie Florian Proske ins Tor. Dennoch schlugen die Hessen erneut erfolgreich zu (24./33.). Für die Eislöwen reichte es nur noch zur Ergebniskosmetik, wobei Nick Huard doppelt einnetzte (34./60.).

"Es war wieder einer unserer Fehlstarts – das kostet uns Spiele. Nach dem 1:5 haben wir versucht wieder ins Spiel zu kommen, aber gegen die meisten Gegner kommst du bei so einem Rückstand nicht zurück. Dennoch hat die Mannschaft nie aufgehört zu spielen und es ist gut, dass sie nie aufgeben, aber Kassel hat viel Druck gemacht. Wir müssen mit der Niederlage heute leben", sagte Rossi.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 22. Dezember 2019 | 21:40 Uhr