Eishockey | DEL2 Siege für Crimmitschau und Weißwasser - Dresden geht leer aus

3. Spieltag

In der 2. Eishockey-Bundesliga haben die Eispiraten Crimmitschau auch ihr drittes Saisonspiel gewonnen. Weißwasser fertigte den Spitzenreiter ab. Dresden geriet nach 20 Minuten unter die Räder.

Arturs Kruminsch gegen Peter Quenneville
Weißwassers Peter Quenneville (re.), hier gegen Dresden in der Vorbereitung, gelang ein Doppelpack gegen Bad Tölz Bildrechte: IMAGO / Hentschel

Eispiraten ringen Kaufbeuren nieder

Die Eispiraten Crimmitschau haben am 3. Spieltag derr 2. Eishockey-Bundesliga beim ESV Kaufbeuren ein 5:4 (2:3, 1:0, 1:1, 0:0, 0:1) gefeiert. Scott Feser brachte die Eispiraten in der 4. Minute in Front. Der ESV konterte aber via Doppelschlag von Markus Lillich und Sami Blomqvist. Am Ende des ersten Drittels führten wieder die Gäste mit 3:2. Zu Beginn des zweiten Drittels glich dann Fabian Koziol für die Allgäuer aus. Nach der regulären Spielzeit stand es 4:4 zwischen den beiden Kontrahenten. Die Entscheidung nach der Overtime und den bereits dritten Saisonsieg besorgte dann Scott Feser via Penalty.

Patrick Pohl, Eispiraten Crimmitschau
Eispirat Patrick Pohl (Archivbild) Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Lausitzer Füchse fertigen Tabellenführer ab

Die Lausitzer Füchse haben ein Achtungszeichen gesetzt. Die Sachsen schlugen den bisherigen Tabellenführer Tölzer Löwen am Freitag gleich mit 4:1. Bad Tölz war mit zwei Siegen in die Saison gestartet, die Füchse mit einem Sieg und einer Niederlage. Vor 1.677 Fans in der Wee-Eisarena in Weißwasser sorgten Breitkreuz (8.) und Quenneville (14.) für ein frühes 2:0. Der Kanadier Quenneville erhöhte kurz nach dem Wechsel (22.), bei Ritters 4:0 (49.) war alles entschieden. Vantuch gelang noch das Ehrentor (59.) für die Oberbayern.

Dresdner Eislöwen verlieren Faden und Spiel

Die Dresdner Eislöwen haben auch von ihrer zweiten Auswärtsfahrt in der neuen Saison keinen Ertrag mit nach Hause gebracht. Nach dem 2:3 im Derby in Weißwasser gab es am Freitag ein glattes 0:4 bei den Heilbronner Falken. Das Team aus Baden-Württemberg war mit einem bitteren 1:5 gegen Crimmitschau zuhause gestartet. Diesmal hielt man sich schadlos. Dabei war die Schussstatistik mit 26:25 fast gleich. Doch ein Dreierpack im 2. Drittel (23./ 28./31.) brachte die Eislöwen auf die Verliererstraße. "Ab dem zweiten Drittel hat Heilbronn dominiert, sie haben fast jeden Zweikampf gewonnen. Wir haben unseren Faden dann verloren", so Eislöwen-Coach Andreas Brockmann.

Andreas Brockmann  mit Petteri Kilpivaara
Dresdens Cheftrainer Andreas Brockmann mit Assistent Petteri Kilpivaara (Archivbild) Bildrechte: imago images/Hentschel

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red

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 08. Oktober 2021 | 23:40 Uhr

3 Kommentare

Auerbacher vor 37 Wochen

Auch gerade gesehen, geht man auf DEL2 Vorrunde und Ergebnisse landet man in der letzten Saison.. Viele Grüße

MDR-Team vor 37 Wochen

Hallo Michael,
auf welchen Link beziehen Sie sich?
Viele Grüße
Ihre MDR.de-Redaktion

Michael vor 37 Wochen

Die DEL 2 ist falsch verlinkt.