Eishockey | DEL2 Erfolgreicher Abend für Crimmitschau, Dresden und Weißwasser

9. Spieltag

Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Am 9. Spieltag erwischte das mitteldeutsche Trio einen Sahneabend und gewann durchgehend seine Spiele. Crimmitschau feierte in der Fremde, die Dresdner und Weißwasser auf heimischem Eis. Bei den Füchsen gelang Richard Mueller bei seinem Comeback ein Traumeinstand.

Mathieu Lemay (Crimmitschau, 17)
Mathieu Lemay erzielte beim Auswärtspiel der Eispiraten in Bad Tölz den Führungstreffer. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Michael Sigl

Crimmitschau feiert in Bad Tölz

Die Eispiraten Crimmitschau haben die knappe 2:3-Niederlage bei den Selber Wölfen gut verdaut und sind am Freitagabend (erneut) auswärts wieder in die Spur gekommen. In Bad Tölz gewann die Mannschaft von Marian Bazany mit 4:2.

Die Westsachsen legten vor 1.134 Zuschauern in der neunten Minute durch den Kanadier Mathieu Lemay das 1:0 vor und ließen sich auch nicht durch den zwischenzeitlichen Ausgleich von Ian Brady (15.) aus der Ruhe bringen. Das zweite Drittel war dann wie geschaffen für die Eispiraten, den Löwen den Zahn zu ziehen. Luca Gläser (22.), Filip Reisnecker (27.) und Vincent Schlenker (33.) schossen einen beruhigenden 4:1-Vorsprung heraus. Der geriet auch im Schlussabschnitt nicht in Gefahr, obwohl sich die Crimmitschauer noch drei Zweiminuten-Strafen einhandelten. Das 2:4 von Thomas Merl (59.) für die Hausherren war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Dresden bezwingt Aufsteiger Selb klar

Die Dresdner Eislöwen bleiben auf eigenem Eis ein Punktegarant. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Selb setzten die Blau-Weißen am Freitagabend mit 6:2-Sieg durch. Dresden war in einer Druckphase durch Timo Walther, der einen Abpraller verwertete, früh in Führung gegangen (4.). Trotz Dauerbeschuss der Sachsen glichen die Gäste überraschend aus (17.). Im zweiten Abschnitt dominierten die Sachsen weiter. Mike Schmitz (29.), Yannick Drews (33.) und Vladislav Filin (40.) erhöhten auf 4:1. Nach einem weiteren Treffer der Gäste in Unterzahl legten erneut Walther (59.) und David Suvanto (60.) für die Eislöwen zum letztlich klaren Sieg nach.

Eislöwen-Chefcoach Andreas Brockmann analysierte den Heimerfolg: "Wenn es heute etwas auszusetzen gibt, dann mal wieder unsere Chancenverwertung. Wir haben aber auf uns vertraut, dass wir unsere Chancen noch nutzen werden. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Wir haben über 60 Minuten druckvoll gespielt und hinten sehr wenig zugelassen."

Traumeinstand für Heimkehrer Mueller bei den Füchsen

Die Lausitzer Füchse haben nach einer Negativserie so richtig Schwung genommen und den 1.782 Fans in der Eisarena einen tollen Auftritt beschert. Gegen die Bayreuth Tigers liefen die Weißwasseraner zur Hochform auf und gewannen mit 6:0. Es war gleichzeitig ein Traumeinstand für Heimkehrer Richard Mueller.

Nach der Füchse-Führung durch Clarke Breitkreuz in der 19. Minute herrschte im zweiten Drittel erst einmal Torflaute. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Im letzten Drittel spielten sich die Lausitzer in einen Rausch und ließen Tor auf Tor folgen. Dabei feierte "Richie" Mueller einen Einstand nach Maß und besorgte in der 42. Minute das 2:0. Das spornte an, denn der Finne Arttu Rämö (49.), erneut Breitkreuz (50.), Paul Reiner (57.) und als Sahnehäubchen Jens Baxmann gut eine Minute vor der Schlusssirene schraubten das Ergebnis auf 6:0.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 30. Oktober 2021 | 16:00 Uhr

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