Eishockey | DEL2 Crimmitschau verliert deutlich – Weißwasser-Aufholjagd nicht belohnt

26. Spieltag

Keine Punkte für die sächsischen DEL2-Klubs am Donnerstag vor Heiligabend: Die Eispiraten Crimmitschau kassierten eine deutliche Abreibung in Ravensburg. Die Lausitzer Füchse wiederum mussten sich in Kassel spät geschlagen geben.

Luca Gläser Eispiraten Crimmitschau 98
Luca Gläser erzielte den Crimmitschauer Ehrentreffer in Ravensburg. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Eispiraten chancenlos in Ravensburg

Die Eispiraten Crimmitschau haben sich vor dem Fest noch einmal eine deftige Niederlage eingehandelt und bei den Ravensburg Towerstars mit 1:5 (0:2/0:2/1:1) verloren. Vor 750 Zuschauern waren die Westsachsen chancenlos, die Hausherren nutzen jeden Fehler der Gäste gnadenlos aus.

Der unglückliche Crimmitschauer Auftritt begann mit einem Fehler von Willy Rudert, der in der elften Minute über den Puck senste und somit die Ravensburger Führung durch David Zucker ermöglichte. Zucker war es auch, der weiter Salz in die Eispiraten-Wunde streute und zum 2:0 (15.) einnetzte. Die Crimmitschauer waren weiterhin von der Rolle und fingen sich im Mittelabschnitt die nächsten zwei Tore durch Andreas Driendl (22.) und Sam Herr (35.) ein, der einen Zucker-Pass verwertete.

Im letzten Abschnitt konnte die Devise nur Schadensbegrenzung lauten. Nach dem 0:5, Ravenburgs Fabian Dietz (58.) hatte getroffen, fiel für die Eispiraten Sekunden später doch noch ein Stern vom Himmel. Luca Gläser gelang der Ehrentreffer. Am Sonntag (26.  Dezember) empfängt Crimmitschau den EV Landshut.

Lausitzer Füchse mit Cheftrainer Chris Straube
Die Lausitzer Füchse um Trainer Chris Straube verloren trotz großer Moral in Kassel. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Keine Füchse-Punkte trotz großer Moral in Kassel

Die Lausitzer Füchse haben nach ihrem starken Auftritt am vergangenen Sonntag beim Heimsieg gegen Bad Nauheim nicht noch einen oben drauf setzen können und mussten sich am Donnerstagabend auswärts den Kassel Huskies mit 3:5 (1:0/0:3/2:2) geschlagen geben.

Vor gut 1.500 Zuschauern in der Kasseler Eissporthalle setzte Weiwasser das erste Ausrufezeichen: Verteidiger Moritz Raab überwand Huskies-Keeper Gerald Kuhn zur frühen Führung (6.). Der knappe Vorsprung hielt fast 20 Minuten, ehe Hans Detsch die Heimfans erstmals jubeln ließ (26.). In Unterzahl – Leon Hungerecker hatte zwei Minuten kassiert – geriet das Team von Trainer Chris Straube anschließend in Rückstand: Jake Weidner traf (34.), ehe Detsch wenig später erhöhte (36.). Als Oliver Granz im Schlussabschnitt das 4:1 für Kassel erzielte (48.), schien die Vorentscheidung gefallen.

Aber die Füchse bewiesen Moral: Tim Detig (53.) und Peter Quenneville (57.) ließen mit ihren Toren urplötzlich wieder auf Punkte hoffen. Aber Weißwassers Aufholjagd sollte ungekrönt bleiben. Straube nahm Goalie Hungerecker für einen weiteren Feldspieler vom Eis und Marco Müller nahm die erstbeste Gelegenheit an, um ins leere Netz zum Endstand zu treffen (59.).

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red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 27. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

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