Eishockey | DEL2 Volle Ausbeute für Füchse und Eispiraten - Eislöwen gehen leer aus

41./42. Spieltag

Zwei Sieger und ein Verlierer: So sieht das Ergebnis des Sachsen-Trios am Freitagabend aus. Während sich die Lausitzer Füchse erfolgreich zurückmeldeten, ging die starke Serie der Eispiraten Crimmitschau weiter. Nur die Dresdner Eislöwen kehrten geknickt zurück.

Jubel Weißwasser, v.l.: Darcy Murphy, Mike Hammond, Jordan George, Joel Keussen und Jakub Kania.
Jubel in Weißwasser. (Archiv) Bildrechte: imago images/Hentschel

Lausitzer Füchse melden sich zurück

Die Lausitzer Füchse haben die Durststrecke überwunden und sich mit einem Sieg zurückgemeldet. Gegen die Löwen Frankfurt hieß es am Ende 6:3.

Bereits im ersten Drittel ging es vor 2.273 Zuschauern heiß her. Auch nach der 2:0-Führung der Löwen ließen sich die Füchse nicht aus dem Konzept bringen und schlossen durch Tore von Tomas Andres und den Briten Mike Hammond (13./17.) zum 2:2 auf. Nach dem 3:2 von Jordan George (34.) gelang den Gästen noch der Ausgleich, dann aber zogen die Füchse an. Daniel Schwamberger, Mychal Monteith und Jakub Kania (44./ 48./60.) erhöhten auf 6:3 und sicherten Weißwasser den zehnten Heimsieg.

Crimmitschau gewinnt erstmals seit 2016 in Bad Nauheim

Die Eispiraten Crimmitschau haben eine kleine Erfolgswelle erwischt. Der 6:4-Auswärtscoup vor knapp 2.100 Zuschauern beim EC Bad Nauheim war der bereits der vierte Sieg in Folge.

Nach Jack Combs' Rückstand (8.) sorgten Patrick Pohl (11.) und Mitch Wahl (14.) für Crimmtschaus erste Führung. Zwar ging es Remis ins zweite Drittel (2:2, Robin Palka, 19.), doch erneut Pohl (21.) sowie Austin Flyten (27.) sorgten für ein kleines Polster. Die Hessen, vor dem Spieltag immer auf Rang fünf der Liga, ließen sich noch nicht abschütteln: Mick Köhler und wiederum Combs egalisierten (34./37.). Aber die Eispiraten hatten endgültige Antworten parat. David Kuchejda und Vincent Schlenker (40./60.) sorgten für den ersten Eispiraten-Sieg in Bad Nauheim seit 2016.

Mit nun 47 Punkten liegt das Team von Cheftraine Daniel Naud noch auf dem letzten Tabellenplatz, haben allerdings ein Spiel weniger absolviert als Bayreuth, dass nur noch einen Zähler Vorsprung auf die Sachsen hat.

Eislöwen verlieren erstes EHC-Duell an diesem Wochenende

Die Dresdner Eislöwen haben das erste von zwei Duellen gegen den EHC Freiburg innerhalb von zwei Tagen verloren. In der "Echte Helden Arena" stand es zum Schluss 3:6.                      

Das Rossi-Tesam lief immer einem Rückstand hinterher, drei Mal netzten die Sachsen dennoch ein. Kevin Lavallee (22.) verkürzte auf 1:2, Petr Pohl (29.) traf sogar zum zwischenzeitlichen 2:2. Nach der 4:2-Führung durch die Wölfe brachte Jordan Knackstedt (47.) die Gäste noch einmal auf 3:4 heran, mehr gelang nicht. Wie bereits angemerkt, sieht man sich bald wieder. Bereits am Sonntag treffen die Dresdner erneut auf Freiburg, dann aber in der heimischen EnergieVerbund Arena.

Dresdens Cheftrainer Rico Rossi sagte nach der Schlusssirene: "Wir haben das erste Drittel verschlafen, dies darf nicht passieren. Freiburg ist eine starke Mannschaft. Sie spielen strukturiert, sind gefährlich und stehen in der Defensive gut. Der Kampfgeist und der Wille waren da und ich bin mir sicher, dass wir mit diesen Eigenschaften auch am Sonntag spielen werden."

red                                       

                       

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR Aktuell | 24. Januar 2020 | 22:40 Uhr

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