Eishocky | DEL2 Siege für Weißwasser und Crimmitschau - Dresden punktet

43. Spieltag

Das mitteldeutsche DEL2-Trio hat am Donnerstag zwei Siege gefeiert. Dabei glänzten die Eispiraten gegen Kaufbeuren. Die Lausitzer Füchse setzten sich erst spät durch - Dresden holte zumindest einen Punkt.

Logos der Vereine Dresdner Eislöwen, Lausitzer Füchse und Crimmitzschauer Eispiraten vor Eishockey-Hintergrund
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Eispiraten furios gegen Kaufbeuren

Die Eispiraten Crimmitschau haben am Donnerstag ihr Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 6:2 gewonnen. Die Westsachen legten einen Blitzstart aufs Eis und führten nach dem ersten Drittel durch Tore von Mathieu Lemay (7.), Lucas Böttcher (8.), Petr Pohl (15.) und Lukas Vantuch (17.) bereits mit 4:0. Im Mittelabschnitt kamen die Gäste besser zum Zug und markierten ihren ersten Treffer (35.). Kurz nach dem Anpfiff zum Schlussabschnitt verkürzte der ESV auf 2:4 (41.), doch Travis Ewanyk (46.) und Timo Gams (53.) machten den verdienten Sieg perfekt.

Weißwasser ringt Bad Tölz nieder

Die Lausitzer Füchse haben sich nach großem Kampf mit einem Heimsieg gegen die Tölzer Löwen belohnt. Beim 5:4-Erfolg fiel die Entscheidung in der Overtime. In einem umkämpften Anfangsdrittel brachte Thomas Reichel Weißwasser in Führung (14.), die Thomas Andres im Mittelabschnitt ausbaute (21.). Allerdings schlugen die Gäste mit einem Vier-Tore-Lauf zurück (30./36./50./52.). Die Lausitzer steckten aber nicht auf und glichen durch Tore von Jonathan Martin (57.) und Nicholas Ross (57.) aus. In der Overtime (62.) traf schließlich Andrew Clark zum umjubelten Sieg.

Eislöwen verlieren Torspektakel

Die Dresdner Eislöwen sind am Donnerstag gegen den EC Bad Nauheim als Verlierer vom Eis gegangen. Beim 7:8-Torspektakel fiel die Entscheidung erst im Penalty-Schießen - Dresden nimmt somit immerhin einen Punkt mit nach Sachsen. Dennoch sagte Eislöwen-Cheftrainer Andreas Brockmann: "Der Punkt hilft uns nicht wirklich weiter, es war mehr drin."

Zuvor lieferten sich die Teams einen spektakulären Schlagabtausch im Kampf um die Plätze vor der Playdown-Zone. Nach dem ersten Drittel sah es zunächst so aus, als ob Bad Nauheim sich klar durchsetzen würde, doch Dresden bewies immer wieder Moral und kämpfte sich zurück. Am Ende war sogar der Sieg möglich, doch Bad Nauheims Cabana glich spät im 3. Drittel aus.

Auf Dresdner Seite bot vor allem die Topreihe um Jordan Knackstedt eine starke Vorstellung. Knackstedt steuerte vier Scorer-Punkte bei, Toni Ritter und Roope Ranta jeweils drei.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | SACHSENSPIEGEL | 19. März 2021 | 19:00 Uhr

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