Eishockey | DEL2 Eispiraten und Eislöwen siegen, Füchse verlieren Torfestival

20. Spieltag

Die Eispiraten Crimmitschau haben nach einem Monat wieder ein Spiel in der DEL2 gewonnen. Nach drei Niederlagen am Stück und einer zwischenzeitlichen Corona-Pause von 24 Tagen bejubelten die Westsachsen am Sonntag (05.12.2021) ein 4:1 gegen den Tabellenletzten Selber Wölfe. Während die Dresdner Eislöwen ebenfalls siegten, kassierten die Lausitzer Füchse nach einem verschlafenen Start eine knappe Niederlage.

Christian Schneider, Eispiraten Crimmitschau, wehrt den Puck ab.
Eispiraten-Goalie Christian Schneider Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Schlenker trifft doppelt für Crimmitschau

Crimmitschau begann druckvoll und ging durch Scott Timmins früh in Führung (4.). Doch nur elf Sekunden später klingelte es im Kasten von Eispiraten-Goalie Christian Schneider, der von Richard Gelke bezwungen wurde.

Während das erste Drittel vor leeren Rängen im Kunsteisstadion Crimmitschau ausgeglichen blieb, hatte das Team von Cheftrainer Marian Bazany im Mittelabschnitt ein klares Chancenplus. Vincent Schlenker (26.) und André Schietzold (29.) belohnten die Eispiraten mit einem 3:1-Vorsprung vor dem letzten Drittel. In diesem traf Schlenker nach mehreren vergebenen Möglichkeiten zum Endstand (59.). Crimmitschaus Schlussmann Schneider musste letztlich nur einen der 24 Torschüsse passieren lassen.

Walther schießt Eislöwen zum Sieg

Auch die Dresdner Eislöwen fuhren einen Sieg ein. Bei den Tölzer Löwen setzte sich Dresden mit 5:4 nach Verlängerung durch. Dabei waren die Eislöwen zunächst das aktivere Team und führten durch Tore von David Rundqvist (12.) und Tom Knobloch (18.) mit 2:0.

Im Mitteldrittel kippte die Begegnung. Zwar konterte Jordan Knackstedt das Anschlusstor mit dem 3:1 für Dresden (30.), doch dann dominierte Bad Tölz. Die Folge: Zum Ende des Abschnitts stand es 3:3. Auch im letzten Drittel ging es hin und her. Die Eislöwen-Führung von Yannick Drews (51.) glichen die Hausherren drei Sekunden vor Schluss aus. In der Overtime erlöste Timo Walther seine Dresdner mit dem siegbringenden Treffer.

Füchse verlieren nach Fehlstart in Freiburg

Die Lausitzer Füchse mussten sich nach einer irren Partie beim EHC Freiburg mit 5:6 geschlagen geben. Weißwasser erwischte vor 750 Zuschauern ein gebrauchtes erstes Drittel und lag klar mit 1:4 zurück. Hunter Garlent hatte das zwischenzeitliche 1:2 erzielt (17.). Nach einem weiteren Tor von Garlent (35.) und einem Treffer der Gastgeber blieb es zum Ende des Mittelabschnitts bei einem Drei-Tore-Rückstand aus Füchse-Sicht.

Mit dem 2:6 nach 49 Minuten schien das Spiel entschieden. Doch dann wachten die Oberlausitzer auf - spät, aber rechtzeitig, um die Kiste noch einmal richtig spannend zu machen. Garlent, Richard Mueller und Roope Mäkitalo stellten binnen fünf Minuten den Anschluss her, der Ausgleich blieb den Füchsen trotz der Offensivbemühungen in den letzten zwei Minuten aber versagt. Damit bleibt Weißwasser in der Playdown-Zone.

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red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 06. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

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