Eishockey | DEL2 Eislöwen souverän - Eispiraten und Füchse siegen spät

22. Spieltag

Die Dresdner Eislöwen haben den Derbysieg gegen Crimmitschau veredelt und einen klaren Sieg gegen Aufsteiger Selb gefeiert. Die Eislöwen und Lausitzer Füchse waren ebenfalls erfolgreich - es dauerte nur etwas länger.

Simon Karlsson, Vladislav Filin und David Rundqvist jubeln
Bildrechte: IMAGO / Hentschel

Dresden fertigt Aufsteiger Selb ab    

In der 2. Eishockey-Bundesliga haben die Dresdner Eislöwen einen deutlichen 5:0-Erfolg bei Aufsteiger Selber Wölfe gefeiert. Für die Sachsen ist es der dritte Erfolg in Folge. Selb ging zum fünften Mal in Folge leer aus. Das Tabellenschlusslicht, das wegen der bayrischen Corona-Verordnung ein Geisterspiel bestreiten musste, war während der gesamten Partie unterlegen. Aber es dauerte bis zur 20. Minute, ehe Porsberger Dresden in Front brachte. Karlsson (25./34.), Walther (41.) und Petersen (56.) legten nach. Auf zwei Assists kam Knackstedt, der am Dienstag die 250-Punkte-Marke geknackt hatte.

Crimmitschau schlägt Bad Tölz in der Overtime

Die Eispiraten Crimmitschau haben nach der bitteren Derby-Pleite gegen Dresden schnell wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden und Bad Tölz mit 3:2 nach Verlängerung geschlagen. Die Westsachsen agierten im ersten Drittel aus einer sicheren Abwehr heraus und gingen durch Scott Feser (6.) in Führung. Im Mittelabschnitt dominierten die Eispiraten, die durch Vincent Schlenker (25.) auf 2:0 stellten. Doch es wurde nochmal richtig spannend, denn die Gäste glichen binnen einer Minute aus (59./60.). In der Overtime behielt Crimmitschau aber diesmal die Nerven, da Scott Timmens (61.) den entscheidenden Treffer setzte.

Füchse jubeln spät in Bayreuth

Die Lausitzer Füchse haben ihr Gastspiel bei den Bayreuth Tigers mit 5:4 nach Verlängerung gewonnen. Bennet Roßmy hatte die Füchse mit seinem ersten Saisontor in Führung gebracht (3.). Danach übernahm Bayreuth das Kommando und belohnte sich mit dem Ausgleich (14.). Ein Doppelschlag von Hunter Garlent (22.) und Clarke Breitkreuz (23.) brachte Weißwasser mit 3:1 in Front. Die Gastgeber schlugen jedoch dreifach (24./46./55.) zurück und drehten die Partie. Eric Valentin rettete die Gäste mit seinem Treffer (58.) in die Verlängerung, wo Peter Quenneville (64.) den umjubelten Sieg perfekt machte.

___
red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 11. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

0 Kommentare