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Eishockey | DEL2Eispiraten und Füchse gehen als Verlierer vom Eis40. Spieltag

Stand: 30. Januar 2022, 19:50 Uhr

Vom Sachsen-Trio hatten am Sonntag (30. Januar) die Dresdner Eislöwen coronabedingt spielfrei. Dafür waren die Eispiraten Crimmitschau und Lausitzer Füchse im Einsatz und verloren jeweils ihre Spiele.

Patrick Pohl traf für die Crimmitschauer in Bayreuth zum 1:2. (Archiv) Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Entscheidung kurz vor Schluss: Eispiraten verlieren in Bayreuth

Nach dem überzeugenden 6:1-Heimsieg gegen Heilbronn sind die Eispiraten Crimmitschau am Sonntag bei den Bayreuth Tigers leer ausgegangen. Vor 745 Zuschauern im Bayreuther Kunsteisstadion verloren die Sachsen mit 2:4.

Im ersten Drittel bekamen die Crimmitschauer nichts Zählbares aufs Eis. Dagegen zeigten sich die Bayern spielfreudig und legten durch Tore von Kevin Kunz (10.) und Frederik Cabana zwei Minuten später ein 2:0 vor. In der Kabine schwörten sich die Eispiraten auf eine Reaktion ein und hatten folglich im Mittelabschnitt die richtige Antwort parat. Patrick Pohl (22.) und Dominic Walsh (36.) trafen und konnten so auf 2:2 aufschließen.

Doch in der 39. Minute liefen die Gäste wieder einem Rückstand hinterher, denn Christian Kretschmann erzielte das 3:2 für die Hausherren. Trotz aller Bemühungen zum erneuten Ausgleich fingen sich die Crimmitschauer Sekunden vor der Schlusssirene durch ein Tor von Kurt Davis noch das 2:4 ein.

Lausitzer Füchse sehen keinen Stich

Die Lausitzer Füchse haben gegen die Ravensburg Towerstars eine deutliche und am Ende auch verdiente 2:5-Niederlage einstecken müssen.

Nach der trotz der 3:4-Niederlage bei den Eislöwen starken Leistung am Freitag hatte sich Weißwasser im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten durchaus etwas vorgenommen. Und das erste Drittel verlief auch recht ausgeglichen, ohne die großen Höhepunkte vor den Toren. Die fielen dann vor 725 Fans im Mittelabschnitt. Nach 16 Sekunden schepperte es im Füchse-Kasten, als die Gäste in Überzahl waren. Und die Towerstars, die nun viel druckvoller agierten, legten nach. Doch die Gastgeber durften nach einem Powerplay-Tor und dem 1:2-Zwischenstand nach 40 Minuten noch Hoffnung schöpfen.

Aber in die Aktionen der Gastgeber kam auch im letzten Abschnitt keine Sicherheit. Das nutzten die Ravensburger, die mit zwei schnellen Toren zum 1:4 die Weichen auf Sieg stellten. Und die Gäste ließen nicht locker und schafften in der 57. Minute sogar noch den fünften Treffer. As Tor von Bennet Roßmy war nur noch Ergebniskosmetik.

DEL 2 stellt auf Zwei-Tages-Rhythmus um

Und für die DEL2-Klubs wird es deutlich anstrengender. Die Liga einigte sich wegen der vielen Nachholspiele auf eine Anpassung des Hauptrunden-Spielplans. Was bedeutet, dass ab 1. Februar auf einen Zwei-Tages-Rhythmus umgestellt wird. Sollte es am Ende der Hauptrunde dennoch dazu kommen, dass bei einzelnen Clubs nachzuholende Spiele nicht mehr rechtzeitig vor dem Start der Endrunde angesetzt werden können, wird die Tabelle gemäß aktueller Spielordnung auf die Quotienten-Regel umgestellt. Geschäftsführer René Rudorisch erklärte, dass man alles versuchen wolle, um die Hauptrunde sportlich zu Ende zu

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red

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | SACHSENSPIEGEL | 31. Januar 2022 | 19:00 Uhr

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