Eishockey | DEL2 Nullnummer am Sonnabend: Sachsen-Trio geht komplett leer aus

52. Spieltag

Am 52. Spieltag in der DEL2 hat der Tabellenführer aus Dresden eine Heimpleite kassiert. Auch Weißwasser unterlag - und Crimmitschau konnte den Lausitzern auch keine Schützenhilfe leisten.

Enttäuschte Gesichter bei den Eislöwen, v.l.: Johan Porsberger, Philipp Kuhnekath, Bruno Riedl und Jordan Knackstedt
Enttäuschung bei den Eislöwen (Archivbild) Bildrechte: imago images/Hentschel

Niederlage für Spitzenreiter Dresden

DEL2-Spitzenreiter Dresden ist am Sonnabend (05.03.22) leer ausgegangen. Am Sonnabend unterlagen die Eislöwen dem Tabellenfünften Kassel Huskies klar mit 2:5.       

Nach zuvor drei Siegen erwiesen sich   die Hessen, die ihrerseits fünf Erfolge hintereinander feiern konnten, als zu  stark. Vor 2.206 Zuschauern geriet Dresden durch Wahl (2.) und MacQueen (4.) früh in Rückstand.  

Noch im ersten Drittel glichen Knobloch(13.) und Kolb (20.) aus. Die Niederlage besiegelten dann erneut MacQueen (32.), Tramm (46.) und Keussen (60.). 

Top-Scorer Knackstedt bleibt in Dresden

Eine erfreuliche Nachricht gab es aber dann doch: Dresden gab bekannt, dass Kapitän und Top-Scorer Jordan Knackstedt (33) auch in der kommenden Saison ein Eislöwe sein wird und damit in seine bereits fünfte Spielzeit gehen wird.  Mit 76 Punkten (24 Tore, 52 Torvorlagen) ist der Deutsch-Kanadier aktuell auf Rang vier der Scorerlisten. In der Alltime-Liste der Dresdner Eislöwen ist Knackstedt mittlerweile auf Rang drei aufgeführt.

Füchse bangen um Heimrecht in den Playdowns

Die Lausitzer Füchse müssen nach einem 1:5 bei den Ravensburg Towerstars mehr denn je um den wertvollen Heimvorteil in den Playdowns bangen. Konkurrent Bad Tölz ist punktgleich und hat noch drei Partien in der Hinterhand. 2018 hatte Weißwasser durch einen Heimsieg im siebten Spiel gegen Bayreuth den Klassenerhalt geschafft.

Beim Liga-Dritten Ravensburg gerieten die Sachsen, die sich für den Rest der Saison mit fünf Neuen gewappnet hat, durch Bettauer (3.) ins Hintertreffen, Mäkitalo glich aus (10.). Hessler (24.) und Sarault (31.) stellten dann sogar auf 3:1 für die Towerstars. Mit Czarniks 4:1 war die Begegnung dann praktisch entschieden. Auch MacDonald (48.) durfte noch jubeln. Weißwasser verlor das dritte der jüngsten vier Spiele.

Keine Schützenhilfe von Crimmitschau

Keine Schützenhilfe für die Lausitzer kam derweil von den Eispiraten Crimmitschau. Die Westsachsen, die erstmals seit 2008 den Sprung in die Playoffs geschafft hatten, unterlagen Weißwassers direktem Konkurrenten Bayreuth Tigers am Sonnabend 1:4.

Vor 2.080 Zuschauern brachte Reisnecker die Gastgeber in Front (10.). Danach hatten die Schützlinge von Marian Bazany aber ihr Pulver verschossen. Zu Beginn des zweiten Drittels wurden die Gäste besser.

Kretschmann (25.) und Hohmann (27.) drehten die Begegnung. Ein Dopppelschlag des Finnen
Järveläinen (48./57.) sorgte für den Endstand.

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cke

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 05. März 2022 | 23:40 Uhr

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