Eishockey | DEL2 DEL2 beschließt vorzeitiges Ende der Hauptrunde - Sachsen-Trio verpasst Playoffs

Die DEL2 hat das vorzeitige Ende der Hauptrunde beschlossen. Derzeit lasse die Corona-Situation in den Klubs keine andere Wahl. Damit haben die Eispiraten Crimmitschau keine Chance mehr auf die Playoffs.

Logos der Vereine Dresdner Eislöwen, Lausitzer Füchse und Crimmitzschauer Eispiraten vor Eishockey-Hintergrund
Bildrechte: Colourbox/ MDR.DE

Die Gesellschafter der "Deutschen Eishockey Liga 2" (DEL2) haben sich einstimmig darauf verständigt, die aktuelle Hauptrunde vorzeitig und mit sofortiger Wirkung zu beenden. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Spielbetrieb der DEL2 mit mehreren positiven Covid-Fällen und behördlich angeordneten Quarantänen sahen die Verantwortlichen dies als beste Lösung für den derzeitigen Spielbetrieb und die anstehenden Playoffs.

Abschluss-Tabelle mit Quotientenregel erstellt

Spielszenen aus dem Spiel Eispiraten Crimmitschau vs. Kaufbeuren
Ein Spieler der Eispiraten Crimmitschau (li.) gegen Kaufbeuren Bildrechte: imago images/Nordphoto

Die Endtabelle der Hauptrunde setzt sich aus den bis zum 08. April 2021 gespielten Partien und der anzuwendenden Quotienten-Regel gemäß Spielordnung zusammen. Die Platzierungen erfolgen demnach nach der Quotienten-Regel (Punkte durch Spiele). Für die anstehenden Playoffs sind die besten acht Clubs qualifiziert. Pech hat damit der ETC Crimmitschau. Die Eispiraten haben als Tabellenneunter nur zwei Punkte Rückstand auf die Heilbronner Falken. Drei Partien hatten beide noch zu absolvieren. Die Lausitzer Füchse und die Dresdner Eislöwen hatten auf den Rängen 12 und 13 im Feld der vierzehn Teams keine Chance mehr auf die Playoffs gehabt. Absteiger gibt es in dieser Saison nicht. Durch die Quotienregel tauschten der EC Bad Nauheim (bisher Platz 11) und der EV Landshut (bisher Platz 10) die Positionen.

Rudorisch: Keine Fortsetzung auf "Teufel komm raus"

René Rudorisch (Geschäftsführer DEL 2)
DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch Bildrechte: imago images / Pressefoto Baumann

Über das weitere Vorgehen in den Playoffs werden die Gesellschafter der DEL2 beraten. René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer, sagt: "Nachdem wir nahezu 50 von 52 Spieltagen der Hauptrunde durch den unermüdlichen Einsatz der Clubs absolviert haben, hätten wir uns eine vollständige Beendigung dieser Runde gewünscht. Allerdings geht die Gesundheit aller vor. Wir haben seit dem Osterwochenende in gleich mehreren Clubs Anzeichen für und zum Teil bereits bestätigte Corona-Fälle, weshalb wir gemeinschaftlich ein Fortsetzen der Hauptrunde auf 'Teufel komm raus' nicht befürworten. Vielmehr wollen wir Sorge für die Gesundheit der Spieler tragen und mit Blick auf die anstehenden Playoffs einen dann wieder besseren Rahmen für den Wettbewerb organisieren", wird Rudorisch in der Mitteilung der Liga zitiert.

cke

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Sachsenspiegel | 08. April 2021 | 19:00 Uhr

1 Kommentar

Bernd_wb vor 1 Wochen

Warum dann noch PlayOffs??? Gut man musste wenigstens so lange spielen bis kein saechsischer Verein mehr auf nem PlayOff platz ist. Aber der Wert der Playoffs ist gleich 0. Also Saison beenden!