Eishockey | DEL2 Eispiraten und Eislöwen bauen Siegesserien aus

26. Spieltag

Zwei der drei sächsischen DEL2-Teams konnten auch am Sonntag jubeln. Waren am vergangenen Freitag noch alle drei erfolgreich, mussten sich die Lausitzer Füchse diesmal geschlagen geben.

Torjubel Eispiraten Crimmitschau
Torjubel Eispiraten Crimmitschau. (Archiv) Bildrechte: imago images / Beautiful Sports

Eispiraten Crimmitschau treffen siebenfach

Die Eispiraten Crimmitschau haben das Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim deutlich mit 7:3 (1:2, 3:1, 3:0) gewonnen und somit das dritte Sechs-Punkte-Wochenende der Saison eingefahren.

Einen Tag nach der Hiobsbotschaft um das Saisonaus von Kapitän Vincent Schlenker, der sich einer Operation im Unterkörperbereich unterziehen wird, musste der ETC nur im ersten Drittel um die nächsten Punkte zittern. Marius Demmler (13.) verkürzte nach einem 0:2-Rückstand und startete damit den Torreigen der Westsachsen. Im zweiten Abschnitt drehten Felix Thomas (29.), Timo Gams (31.) und Petr Pohl (33.) binnen weniger Minuten die Partie zu Gunsten der Eispiraten. Zwar konnte Bad Nauheim in der 35. Minute noch einmal auf 3:4 verkürzen, doch im Schlussdrittel waren nur die Eispiraten erfolgreich. Scott Timmins, Amthieu Lemay und Pohl zum zweiten Mal an diesem Abend stellten letztlich auf den 7:3-Endstand. Für das Team von Mario Richer war es der vierte Erfolg in Serie, womit Crimmitschau seine Playoff-Ambitionen untermauerte.

Dresdner Eislöwen bauen Siegesserie aus 

Die Dresdner Eislöwen haben auch das dritte Spiel in Folge gewonnen und so den Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt.

Das Duell bei den Tölzer Löwen war lange Zeit ausgeglichen, am Ende setzten sich die Sachsen mit 4:3 (1:1 0:0, 2:3) durch. Der ehemalige Dresdner Mario Lamoureux sorgte nach neun Minuten für die Führung der Bayern, die Vladislav Filin eine halbe Minute vor der Drittelsirene egalisierte. Nachdem Abschnitt zwei torlos blieb, ging es in den letzten 20 Minuten hin und her auf dem Eis. Die Dresdner Führung durch Toni Ritter (42.) drehten die Gastgeber durch zwei Powerplay-Tore (44./50.). Doch die Eislöwen bewiesen Moral und setzten zur Schlussoffensive an. Roope Ranta konnte erneut ausgleichen (51.). Kapitän Jordan Knackstedt war knapp fünf Minuten später der Siegtreffer vorbehalten. Mit nun 27 Punkten steht Dresden auf dem zwölften Rang. Als nächstes kommt es am kommenden Freitag dann zum Duell mit den Lausitzer Füchsen.

Jordan Knackstedt (Dresdner Eislöwen)
Jordan Knackstedt erzielte den entscheidenden Treffer. (Archiv) Bildrechte: imago images / Matthias Rietschel

Füchse zu harmlos für die Löwen 

Die Lausitzer Füchse müssen mit einer klaren 1:6-Packung (0:1, 0:2, 1:3) die Heimreise von den Löwen Frankfurt antreten.  

Die Füchse waren von Beginn an das unterlegene Team und konnten froh sein, nach einem Drittel nur mit 0:1 hinten gelegen zu haben, da die Gastgeber einige Hochkaräter liegen ließen. Zudem musste die Füchse eine frühe Schrecksekunde überstehen. Brad Ross blieb nach einer Aktion liegen und musste gestützt vom Eis gebracht werden. Er kam aber im zweiten Abschnitt zurück. Dort hatte das Team aus Weißwasser zwar mehr Abschlüsse, war dabei aber zu harmlos. Zudem häuften sich die Strafen. Wie man es macht, zeigte Frankfurt, das den Vorsprung durch Luis Schinko (26.) und Sebastian Collberg (31.) auf drei Tore ausbaute. Im Schlussdrittel zogen die Löwen weiter davon. Der Anschlusstreffer durch Nicholas Ross (55.) in doppelter Überzahl zum 1:5 war lediglich Ergebniskosmetik. Stephen MacAulay besorgte den Endstand.

Tor für die Löwen durch Luis Schinko
Luis Schinko trifft für die Frankfurter in höchster Bedrängnis zum 2:0. Bildrechte: imago images / Kessler-Sportfotografie

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red

1 Kommentar

Schnibbler vor 12 Wochen

@ MDR
Bad Tölz liegt in Bayern, Lamoureux kann gegen die Eislöwen also nicht das "Führungstür für die Hessen" erzielt haben. ;-)