Eishockey | DEL2 Siege für Crimmitschau und Weißwasser - Dresden verliert spät

37. Spieltag

Crimmitschau hat am Sonntag seine Negativserie beendet und Frankfurt klar bezwungen. Erfolgreich verlief auch der Auftritt von Weißwasser, das sich in der Overtime den Sieg krallte. Dresden holte indes nur einen Punkt.

Andre Schietzold, Patch Alber und Dominic Walsh
Bildrechte: imago/Eibner

Eispiraten beenden Negativserie

Die Eispiraten Crimmitschau haben am Sonntag einen Befreiungsschlag gelandet. Gegen die Löwen Frankfurt feierten die Westsachsen einen verdienten 5:2-Sieg. Es war der erste Sieg nach neun Spielen. Vor 1.536 Zuschauern im Sahnpark drehten Alexander Wideman (14.) und Adrian Grygiel (14.) die frühe Gästeführung (5.). Zwar glichen die Hessen im zweiten Drittel zum 2:2 aus (24.), doch Austin Fyten (32.) sorgte für die erneute Führung der Crimmitschauer. Im umkämpften Schlussabschnitt warfen die Frankfurter nochmals alles nach vorn, doch Patrick Pohl (44.) baute den Vorsprung auf 4:2 aus. Ty Wishart besiegelte schließlich die Frankfurter Pleite im Powerplay (60.).

Füchse schlagen Falken in der Overtime

Weißwasser hat seinen Sieg vom Freitag mit einem Heimerfolg am Sonntag veredelt. Dabei setzten sich die Füchse gegen die Heilbronner Falken mit 4:3 nach Verlängerung durch. Vor 2.620 Zuschauern im "Fuchsbau" zeigten die Lausitzer ein rassiges Anfangsdrittel, in dem Brad Ross seinen ersten Treffer im ersten Heimspiel markierte (3.). In der temporeichen Partie erhöhte Darcy Murphy in Überzahl auf 2:0 (32.), doch Heilbronn schaffte noch vor der zweiten Sirene den Ausgleich (34./39.). Auch im Schlussdrittel legten die Füchse erneut durch Murphy vor (41.). Heilbronn schaffte 35 Sekunden vor dem Ende aber noch das 3:3. In der Overtime besiegelte schließlich Clarke Breitkreuz die Niederlage der Falken (65.).

Dresden verspielt Heimsieg

Die Dresdner Eislöwen haben am Sonntag gegen die Ravensburg Towerstars mit 4:5 nach Verlängerung verloren. Nach dem frühen Rückstand (5.) hatte Dresden das Spiel gedreht und war im Anschluss noch zwei Mal in Führung gegangen, die von den Gästen immer wieder egalisiert wurde. Die Treffer für die Sachsen erzielten Kevin Lavallée (10.), Petr Pohl (16.), Jordan Knackstedt (34.) und Dale Mitchell (45.). Nach 2:50 Minuten in der Overtime traf Ravensburg zum 5:1.

"Allgemein können wir mit dem, was wir heute gespielt haben, nicht zufrieden sein. Wir haben zu viel dem Zufall überlassen, anstatt organisiert und strukturiert zu spielen. Das hat mir nicht gut gefallen. Wir werden dies analysieren und darüber sprechen, um für das nächste Spiel bereit zu sein“, sagte Eislöwen-Coach Rico Rossi nach der Partie..

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR Aktuell | 10. Januar 2020 | 23:40 Uhr

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