Trainer Rico Rossi Dresden, Lausitzer Füchse Weißwasser gegen Dresdner Eislöwen
Bildrechte: imago images/Hentschel

Eishockey | DEL2 Keine Punkte für mitteldeutsches Trio

17. Spieltag

Für die mitteldeutschen Teams war der 17. Spieltag alles andere als erfreulich. Sowohl die Dresdner Eislöwen als auch die Lausitzer Füchse und die Crimmitschauer Eispiraten gingen allesamt als Verlierer vom Eis.

Trainer Rico Rossi Dresden, Lausitzer Füchse Weißwasser gegen Dresdner Eislöwen
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Eislöwen unterliegen Freiburg

Die Dresdner Eislöwen haben im Heimspiel gegen den EHC Freiburg eine Niederlage einstecken. 2:3 hieß es nach 60 Minuten. 2.226 Zuschauern sahen in den ersten beiden Dritteln eine ausgeglichene Partie, wobei die Gäste mit 0:2 in Führung gingen (18./31.). Das Team von Head Coach Rico Rossi belohnte sich für seinen Offensivdrang mit dem 1:2 durch Alexander Dotzler (34.). Doch nur 20 Sekunden später stellte Freiburg den alten Abstand wieder her. Im Schlussdrittel rannte Dresden an. Trotz 15:2 Torschüssen gelang den Elbestädtern jedoch nur noch der 2:3-Anschluss durch Dotzler (49.).

"Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn wir hatten viele Chancen. Wir haben 60 Minuten lang das Spiel gespielt. In den letzten fünf Spielen haben wir acht Punkte geholt, das ist zwar keine überragende Leistung, aber ein Schritt nach vorn. Die Mannschaft wird fitter und kann länger auf hohem Niveau mithalten. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg, dennoch müssen wir von Tag zu Tag weiter an uns arbeiten", sagte Eislöwen-Coach Rossi.

Frankfurter Löwen zu stark für Lausitzer Füchse

Die Lausitzer Füchse haben durch ein 1:3 gegen die Löwen Frankfurt den Sprung in die Playoff-Ränge verpasst. Die Ostsachsen bleiben Neunter. Vor über 2.278 Zuschauern waren die Gäste aus Frankfurt zunächst überlegen. Von 27 Torschüssen fanden zwei durch Adam Mitchell (1.) und Maximilian Faber (15.) den Weg ins Tor. Weißwassers Jakub Kania sorgte für das zwischenzeitliche 1:1 (9.). In der Folge traten die Hausherren auf das Gaspedal, scheiterten aber immer wieder am starken Patrick Klein im Gäste-Tor. Auch im Schlussabschnitt passierte nichts mehr, bis auf das 3:1 fünf Sekunden vor Schluss durch Stephen MacAulay.

Eispiraten geht in Bad Nauheim die Puste aus

Die Eispiraten Crimmitschau sind mit 3:8 in Bad Nauheim unter die Kufen gekommen. Zunächst hielten die Sachsen noch gut mit (1:1/20.). Im zweiten Drittel legte Bad Nauheim mit zwei weiteren Toren den Grundstein für den Sieg. Zwar verkürzte Mitch Wahl für die Westsachsen (38.), doch im Gegenzug netzte Simon Gnyp zum 4:2 ein. Im letzten Abschnitt sorgte Austin Fyten in Überzahl mit dem 4:3 nochmals für Hoffnung bei den Gästen (48.). Danach zog Bad Nauheim erneut das Tempo an und legte binnen zehn Minuten weitere vier Tore zum 8:3 nach. Crimmitschau bleibt damit Tabellenletzter.


red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 04. November 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 01. November 2019, 22:32 Uhr

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