Eishockey | DEL2 Eislöwen kommen zurück und zwingen Spitzenreiter in die Knie

44. Spieltag

Spannung pur bis zum Schluss: Die Dresdner Eislöwen haben den Kassel Huskies einen Kampf auf Biegen und Brechen geboten und in der Overtime gewonnen. Nach einem komfortablen Vorsprung schienen die Sachsen alles zu verspielen, kamen aber wieder zurück.

Torjubel Dresden, v.l.: Dale Mitchell, Alexander Dotzler, Jordan Knackstedt, Nick Huard
Kollektiver Jubel bei den Eislöwen. (Archiv) Bildrechte: imago images/Hentschel

Ende gut, (fast) alles gut. In einer vorgezogenen Partie des 44. Spieltages haben die Dresdner Eislöwen zuhause den Kassel Huskies einen heißen Kampf geliefert und mit 6:5 nach Verlängerung gewonnen. Dabei verspielte die Mannschaft von Trainer Rico Rossi einen komfortablen Vorsprung, behielt aber nach einem zwischenzeitlichen Rückstand den Kopf oben und zeigte in der Overtime Nervenstärke. Jordan Knackstedt sicherte die zwei Punkte.

Auf und Ab bis zum Schluss

Die 1.892 Zuschauer in der EnergieVerbund Arena trauten ihren Augen kaum, denn die Eislöwen legten gegen den Tabellenführer los wie die Feuerwehr. Nach Toren von Steve Hanusch (7.), Thomas Pielmeier (9.) und Niklas Jentsch (13.) führte das Rossi-Team nach dem ersten Drittel mit 3:0.

In dem Takt ging es aber nicht weiter. Kassel besann sich seiner Stärken, begann eine erfolgreiche Aufholjagd und glich im Mittelabschnitt zum 3:3 aus (Torschützen: Alexander Karachun, Mario Scazo, Justin Kirsch). Im letzten Drittel führten die Huskies dann zum ersten Mal in dieser Partie und lagen mit 4:3 (Tor: Spencer Humphries) vorn. Den Dresdnern schienen die Felle wegzuschwimmen, doch sie rafften sich wieder auf. Dale Mitchell (52.) und US-Boy Mario Lamoureux (58.) drehten das Spiel auf 5:4. Drei Zähler waren zum Greifen nah, doch Kassels Ben Duffy (60.) verdarb mit dem 5:5 den Eislöwen die ganz große Party. Egal, Jordan Knackstedt behielt in der Overtime die Übersicht und machte mit seinem Tor zum 6:5 einen tollen Abend (fast) perfekt.   

Jordan Knackstedt ( 9, Dresden)
Jordan Knackstedt sicherte zwei Punkte für die Gastgeber. (Archiv) Bildrechte: imago images/Hentschel

jmd

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR Aktuell | 14. Januar 2020 | 23:40 Uhr

1 Kommentar

Reisender vor 25 Wochen

hallo MDR-Team,
vielleicht wäre es in diesem Zusammenhang mal schön, wenn Ihr in Eurem Beitrag auch den Grund der Aufholjagd der Huskies nennen würdet. Eine katastrophale Schiedsrichterleistung, die auch der Trainer in der PK und die Reporter vor Ort angesprochen haben, spielten Kassel in die Karten. Ich gehe seit über 30 Jahren zum Eishockey, aber sowas habe ich noch nicht erlebt.

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