Olafr Schmidt
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Eishockey | DEL2 Lausitzer Füchse blamieren sich - Eislöwen und Eispiraten siegen

40. Spieltag

Die Lausitzer Füchse sind in der DEL2 ihrer Favoritenrolle nicht gerecht geworden. Beim Ligaschlusslicht blieb Weißwasser ohne Tor. Die Dresdner Eislöwen und die Eispiraten Crimmitschau fuhren hingegen Siege ein.

Olafr Schmidt
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Lausitzer Füchse ohne Treffer beim Deggendorfer SC

Die Lausitzer Füchse haben mit einer Niederlage beim Deggendorfer SC den Sprung auf Rang eins verpasst. Stattdessen sind sie auf Platz drei abgerutscht. In den vorherigen drei Aufeinandertreffen hatte Weißwasser gewonnen. Dieses mal setzte es für das Team von Füchse-Coach Corey Neilson allerdings ein 0:4.

Deggendorf, das vom Verletzungspech geplagt ist, riss das erste Drittel an sich. René Röthke (4.) und Aaron Reinig (15.) überwanden Füchse-Goalie Olafr Schmidt. Das Tabellenschlusslicht, das die schwächste Defensive der Liga aufweist, ließ auch im zweiten Abschnitt wenig zu. Lediglich sieben Schüsse gaben Jeff Hayes und Co. ab. Das Team von Otto Keresztes legte im Schlussdrittel nach. Vor 1.585 Zuschauern waren Alex Roach (42.) und Maximilian Gläßl (57.) zur Stelle.

Olafr Schmidt, Lausitzer Füchse Weißwasser
Bekam 27 Schüsse auf sein Tor: Olafr Schmidt von den Lausitzer Füchsen (Archiv). Bildrechte: imago/Hentschel

Dresdner Eislöwen schlagen Bad Nauheim

Die Dresdner Eislöwen haben am Dienstag einen 4:2-Heimsieg gegen Bad Nauheim eingefahren. Vor 1.636 Zuschauern sorgte Martin Davidek (7.) mit einem satten Schuss für die Eislöwen-Führung. Im Anschluss war Dresden das druckvollere Team. Zwar waren die Gäste um den Ausgleich bemüht, doch Goalie Marco Eisenhut zeigte einige gute Paraden. Wenige Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels markierte Stefan Della Rovere (21.) das 2:0, ehe Nick Huard (36.) in einer Drangphase der Gäste im Powerplay aus dem Gewühl heraus auf 3:0 erhöhte. Vor der zweiten Sirene konnte Radek Krestan (37.) für die Roten Teufel verkürzen. Im Schlussdrittel agierte Dresden kompakt, konnte das 2:3 durch Dennis Reimer (59.) aber nicht verhindern. Schließlich machte Georgijs Pujacs (60.) den Deckel drauf.

Eispiraten drehen gegen Tölzer Löwen die Partie

Beiden Teams drohen die Playdowns – im direkten Duell haben sich die Eispiraten Crimmitschau gegen die Tölzer Löwen durchgesetzt. Das Team von Trainer Kim Collins drehte im Sahnpark die Partie nach einem Rückstand noch zu einem 6:3-Heimsieg.

Die Oberbayern erwischten die Sachsen zunächst eiskalt. Das Spiel lief erst 61 Sekunden, als Lubor Dibelka über die Stockhand traf. Und auch in der Folge hatten die Eispiraten Probleme beim Spielaufbau. Zudem waren viele Crimmitschauer Torschüsse unpräzise. Im zweiten Drittel wurde es torreich. Dibelka traf erneut (28.). Dann kamen die Eispiraten mit einem Doppelschlag durch Patrick McNally und Dominic Walsh zurück (35./36.). Doch der Ausgleich währte nur kurz, da Johannes Dedlmayr den Puck ins Tor von Keeper Sebastian Albrecht beförderte (39.).

Im Schlussdrittel versetzten die Eispiraten aber die 795 Zuschauer in Ekstase. Christian Hilbrich (43.), Walsh (46.), Julian Talbot (47.) und Patrick Klöpper (60.) drehten die Partie.

Jan Tramm (li.) und Dominic Walsh
Dominic Walsh (re.) erzielt zwei Tore (Archiv). Bildrechte: IMAGO

mkö/lta

Dieses Thema im Programm: MDR Aktuell - Das Nachrichtenradio | 22. Januar 2019 | 22:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 22. Januar 2019, 22:51 Uhr

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1 Kommentar

23.01.2019 09:04 Sven 1

Liebes MDR Team wir kann man sowas über die Füchse schreiben das Team was nie schlechter war als Platz vier und für viele sogenannte Experten als Absteiger Nummer eins festgelegt wurde . Habt ihr nie ein schlechten Tag