Eishockey | DEL2 Karge Ausbeute für Sachsen-Trio

3. Spieltag

Sonderlich gut ist es für die sächsischen Eishockey-Klubs am Freitag nicht gelaufen. Die Lausitzer Füchse und die Dresdner Eislöwen sicherten sich wenigstens noch einen Punkt, dafür kamen die Eispiraten Crimmitschau gänzlich ohne Zähler zurück.

Lofgos der verine Dresdner Eislöwen, Lausitzer Füchse und Crimmitzschauer Eispiraten vor Eishockeyhintergrund
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Nur ein Punkt für die Lausitzer Füchse

Nach dem Auftaktsieg gegen Freiburg waren die Lausitzer Füchse zum zweiten Mal zuhause gefordert und verloren gegen die Tölzer Löwen mit 2:3 nach Verlängerung.

Corey Neilson
Füchse-Coach Corey Neilson. (Archiv) Bildrechte: imago/Eibner

Lange mussten die 2.347 Zuschauer in Weißwasser auf das erste Tor warten, dann gelang Breitkreuz Sekunden vor der ersten Sirene doch noch der Führungstreffer. Im zweiten Drittel glichen die Gäste durch Pfleger (27.) aus. Erneut war es Breitkreuz (48.), der die Füchse mit 2:1 in Front brachte. Doch wieder kamen die Löwen zurück: MacKenzie traf zum 2:2. Die Entscheidung fiel in der Overtime im Drei gegen Drei: Edfelder war zur Stelle und schoss Tölz ins Glück.

Eispiraten Crimmitschau verlieren trotz toller Tore

Nach drei Spieltagen haben sich die Eispiraten Crimmitschau die zweite Niederlage eingehandelt. Bei den Kassel Huskies hielten die Sachsen ordentlich dagegen, verloren aber mit 2:4.  

Trainer Daniel Naud , mit verschränkten Armen das Spiel verfolgend.
Eispiraten-Trainer Daniel Naud. (Archiv) Bildrechte: imago images / Kessler-Sportfoto

Es begann wie gemalt für die Eispiraten, die bereits nach 15 Sekunden durch Walsh in Führung gingen. Der 30-jährige Stürmer zog eiskalt von der blauen Linie ab und der Puck schlug hinter Kassels Goalie Hungerecker ein. Nach dem Ausgleich durch Trivino (8.) fing sich Crimmitschau noch im ersten Drittel einen weiteren Gegentreffer ein: Burns (19.) traf zum 2:1 für die Huskies. Ein Traumtor von Schietzold (33.), der per Rückhand einnetzte, bescherte den Gästen das 2:2. Kassels Karachun stellte jedoch drei Minuten später mit seinem Treffer zum 3:2 den alten Abstand wieder her. Die Crimmitschauer mühten sich im letzten Drittel um das 3:3, doch es kam anders. Kirsch (59.) erzielte das 4:2 für die Huskies und die Eispiraten fuhren ohne Punkte nach Hause.

Dritte Niederlage für die Dresdner Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen warten weiter auf das große Erfolgserlebnis. Gegen den ESV Kaufbeuren verlor das Gratton-Team zuhause in der Overtime mit 1:2, sicherte sich aber zumindest einen Zähler. Dennoch übernahm Dresden erst einmal die Rote Laterne.

Trainer Bradley Gratton (Dresden)
Bradley Gratton: "Man hat gesehen, dass die Jungs wollten." (Archiv) Bildrechte: imago images / Hentschel

Die 1.892 Fans in der EnergieVerbund Arena wurden nicht gerade verwöhnt und mussten im ersten Drittel mit einer Nullnummer vorlieb nehmen. Besser wurde es auch im Mittelabschnitt nicht, denn kein Puck zappelte im Netz. Erst als es auf die Zielgerade ging, wurden die Schützen munter. Gracel (56.) legte das 1:0 für Kaufbeuren vor, Knackstedts (60.) Tor brachte Dresden in die Verlängerung. Und da traf Mieszkowski für den ESV. Nach der Partie sagte Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Wir haben über die Woche die Fehler der Partien gegen Landshut und Bad Tölz analysiert und daran gearbeitet. Die Leistung des Teams war heute definitiv schon besser als in den vergangenen beiden Spielen. Man hat gesehen, dass die Jungs wollten, aber am Ende haben wir wieder unsere Chancen nicht genutzt."

jmd

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 21. September 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. September 2019, 22:20 Uhr

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