Eishockey | DEL 2 Nur in Crimmitschau wird gejubelt

Am Sonntag konnten nur die Eispiraten Crimmitschau Ertrag einfahren. Held des Tages wurde ein Spieler, der zuvor bei Gegner Bad Tölz gespielt hatte. Ohne zählbarem Erfolg blieben Lausitzer Füchse und Dresdner Eislöwen.

Timo Gams bei einem Spiel
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Ex-Tölzer wird für Eispiraten zum Matchwinner

Die Eispiraten Crimmitschau sind wieder in der Spur. Nach zuletzt zwei Niederlagen setzten sich die Westsachsen gegen ersatzgeschwächte Tölzer Löwen mit 4:2 durch. Dabei mauserte sich ausgerechnet der gebürtige Bad Tölzer Timo Gams als zweifacher Torschütze zum Matchwinner für das Team von Trainer Mario Richer.

Die Gäste, die mit einem kleinen Kader nach Crimmitschau gereist waren, dominierten im ersten Drittel, führten verdient mit 1:0. Im Mittelabschnitt kamen die Eispiraten zurück. Gams, Mathieu Lemay und Patrick Pohl mit einem mächtigen Schlagschuss drehten die Partie. Doch die Löwen blieben bissig, schafften in der 42. Minute den 2:3-Anschluss. Fast im Gegenzug gelang Gams das wichtige 4:2. Danach belagerten die Gäste das Tor von Crimmitschau, doch die hielten die drei Punkte fest.  

Füchsen geht die Puste aus

Mammutprogramm für die Lausitzer Füchse: Im dritten Spiel innerhalb von vier Tagen unterlag Weißwasser den Bietigheim Steelers mit 3:6. Die Füchse kamen zunächst gar nicht ins die Partie, lagen nach einem Doppelschlag schnell 0:2 zurück. Die Sachsen kamen erst langsam rein, Andrew Clark gelang im Powerplatz der 1:2-Anschluss. Im Mitteldrittel stellten die Gäste zunächst den alten Abstand her, bevor Clark und Nick Ross erneut in Überzahl der 3:3-Ausgleich gelang. Im Schlussabschnitt setzte sich aber die körperliche Frische der Gäste durch. Spätestens nach dem 3:5 bei eigener Überzahl der Füchse waren die Messen gesungen.

EIslöwen gehen beim Spitzenreiter leer aus

Die Dresdner Eislöwen sind beim Spitzenreiter der DEL 2 leer ausgegangen. Das Team von Trainer Andreas Brockmann unterlag bei den Kassel Huskies mit 2:4. Roope Ranta und Evan Trupp trafen in Schlussabschnitt  für die Eislöwen.

Riku Helenius
Eislöwen-Schlussmann Riku Helenius Bildrechte: IMAGO / opokupix

Nach zwei Dritteln hatte Kassel bereits mit 4:0 in Führung gelegen. Lukas Laub und Ryan Olsen brachten die Gastgeber im ersten Drittel mit zwei Powerplay-Treffern in Führung. Im Mittelabschnitt stand Dresdens Keeper Riku Helenius im Mittelpunkt. Beim 0:3 war er bei einem abgefälschten Schuss chancenlos, beim vierten Gegentor leistete er sich einen fatalen Fehlpass, Kassels Valentin traf ins leere Tor. Die Entscheidung. "Kassel ist die beste Mannschaft der Liga. Wenn du gegen sie etwas reißen willst, dann muss die Bereitschaft da sein. Die hat uns im ersten Drittel gefehlt. Die letzten zehn zwölf Minuten im Spiel hatten wir unseren Flow gefunden", sagte Trainer Brockmann.

rei

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 15. Februar 2021 | 19:00 Uhr

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