Eishockey | DEL2 Black Friday für Sachsen-Duo

35. Spieltag

Die Lausitzer Füchse müssen im neuen Jahr weiter auf den ersten Sieg warten und kassierten gegen den SC Riessersee die fünfte Niederlage in Folge. Die Eispiraten Crimmitschau hatten Disziplinprobleme und mussten sich Bad Nauheim geschlagen geben.

Lausitzer Füchse geht am Ende die Luft aus

Die Lausitzer Füchse haben im neuen Jahr weiterhin das Pech an den Kufen und haben mit 3:5 (1:1, 1:1, 1:3) gegen den Tabellenzweiten SC Riessersee verloren. Dabei konnte die Mannschaft von Robert Hoffmann bis zum zweiten Drittel gut mithalten und hielt die Partie lange offen.

Trainer Robert Hoffmann (Lausitzer Füchse)
Wieder keine Sieg für Robert Hoffmann und sein Team. (Archiv) Bildrechte: IMAGO

Vor gut 1.850 Zuschauern in der Eisarena-Weißwasser spielten die Lausitzer Füchse von Anfang an mutig, mussten jedoch ein frühes Gegentor durch Jared Gomes fangen (2.). Dennoch blieben die Hausherren weiter aktiv und belohnten sich kurz vor der ersten Drittelpause mit dem 1:1 durch Feodor Boiarchinov (16.). Jeff Hayes sorgte zu Beginn sogar für die Führung der Sachsen (22.). Der Zweitplatzierte aus Garmisch-Partenkirchen versuchte nun all seine individuelle Stärken auf das Eis zu bringen. Mit dieser geballten Offensivpower waren die Lausitzer überfordert und fingen sofort das 2:2 durch Lubor Dibelka (25.). Im Schlussdrittel ging den Füchsen zum Ende hin deutlich die Puste aus und fingen den schnellen 2:3-Rückstand durch Louke Oakley (42.). Da nutzte auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch Chris Owens nichts (47.). Andreas Eder und Richard Mueller nutzten die eklatanten Fehler im Aufbauspiel der Hausherren aus und sorgten für die nun schon fünfte Niederlage in Folge (52./60.).

Knappe Pleite für die Eispiraten

Keine Punkte für die Eispiraten Crimmitschau am Freitagabend: Die Sachsen verloren beim EC Bad Nauheim mit 2:3 (1:1, 1:0, 1:1). Die Chancenverwertung und Disziplinlosigkeiten waren dabei die ausschlaggebenden Gründe für die Niederlage.

Robbie Czarnik
Robbie Czarnik fiel zum Ende des Spiel unangenehm auf. (Archiv) Bildrechte: IMAGO

Dabei begann die Partie zunächst gut aus Sicht der Eispiraten. Jordan Knackstedt brachte sein Team nach sieben Minuten in Führung. Doch die Hausherren versteckten sich vor 2.115 Zuschauern nicht und glichen nur sieben Minuten später durch Eric Meland aus. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels hätten die Gäste eigentlich wieder erhöhen müssen, jedoch vergab Crimmitschau zu viele Möglichkeiten. Dennis Reimer (24.) und Andreas Pauli (43.) brachten Bad Nauheim schließlich auf die Siegerstraße. Alexander Karachun gelang nur noch der Anschlusstreffer (46.). Danach fielen die Eispiraten nur noch durch Zeitstrafen auf. Robbie Czarnik fing sich für die Beschimpfung von Offiziellen eine 10-Minuten-Matchstrafe. Zumindest die Strafminuten-Wertung ging mit 32:2 an Crimmitschau.

Eislöwen bereits im November aktiv

Die Dresdner Eislöwen hatten ihr Spiel des 35. Spieltages bereits am 22. November. Dort gewannen sie 5:4 n.V. gegen die Ravensburg Towerstars.

tw/rho

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 13. Januar 2018 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. Januar 2018, 22:37 Uhr

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