Eishockey | DEL2 Füchse zuhause stark - Dresden und Crimmitschau ohne Punkte

47. Spieltag

Starker Auftritt in Weißwasser: Die Lausitzer Füchse bleiben im Kampf um die Pre-Playoffs im Rennen. Gegen Bad Nauheim stand am Ende ein klarer Sieg zu Buche. Leer gingen indes die Dresdner Eislöwen und Eispiraten Crimmitschau aus.

Logos der Lausitzer Füchse, Eispiraten Crimmitschau und Dresdner Eislöwen vor Eishockeyhintergrund.
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Füchse feiern gegen Bad Nauheim

Die Lausitzer Füchse haben am Freitagabend wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs eingefahren. Gegen Bad Nauheim feierte das Team aus Weißwasser einen verdienten 4:1-Erfolg.

Vor 2.890 Zuschauern im Fuchsbau hatte Brad Ross (10.) die Gastgeber in Führung gebracht. Im Powerplay erhöhte Jordan George (17.) auf 2:0. Noch vor der ersten Sirene gelang den Hessen der Anschluss (19.). Im Mittelabschnitt stellte Kale Kerbashian (40.) mit seinem Tor wieder den alten Abstand her. Im letzten Drittel wurde es auf den Rängen nochmals laut, als Darcy Murphy (44.) mit seinem Treffer zum 4:1 für die Entscheidung sorgte.  

Eislöwen verschlafen erstes Drittel

Für die Dresdner Eislöwen ist der Trip zu den Bayreuth Tigers ohne Erfolg geblieben. Am Ende hieß bei den Oberfranken 3:6 - die 18. Saisonniederlage in der Fremde.

Das Rossi-Team verschlief vor 1.954 Zuschauern im Kunsteisstadion das erste Drittel fast völlig. Nach einer 3:0- Führung für die Gastgeber gelang Tom Knobloch (19.) zwar das 1:3, doch die Tigers antworteten prompt (4:1). Zu Begin des Mitteldrittels nahm Cheftrainer Rico Rossi einen Wechsel im Tor vor, für Riku Helenius stand nun Marco Eisenhut zwischen den Pfosten. Per Powerplaytreffer konnte Petr Pohl (27.) gar auf 2:4 verkürzen, aber Bayreuth stellte noch im zweiten Drittel den alten Abstand (5:2) wieder her. Ein Tor von Toni Ritter (53.) plus ein Tigers-Treffer "rundeten" das Spiel im Schlussdurchgang ab. Eine verdiente Niederlage der Eislöwen, wusste auch Coach Rossi: "Wir haben zu viele leichte Tore kassiert und sind in Rückstand geraten. Dies konnten wir nicht mehr aufholen. Bayreuth spielt momentan sehr stark."

Eispiraten bleiben Schlusslicht

Stark begonnen und doch verloren: Die Eispiraten Crimmitschau haben eine bittere 3:5-Heimniederlage gegen die Bietigheim Steelers kassiert.

Vor nur 1.809 Zuschauern im Sahnpark waren die Westsachsen im ersten Drittel durch das Tor von Carl Hudson (6.) und dem Überzahltreffer von Ty Wishart (10.) zwei Mal in Führung gegangen, die von den Gästen jeweils ausgeglichen wurde (9./16.). Nach einem torlosen Mitteldrittel drehten die Steelers in der 42. Minute die Partie. Zwar gelang Dominic Walsh kurz darauf das 3:3 (46.), doch Bietigheim besiegelte mit einem Doppelschlag (52./59.) die 28. Saisonpleite der Eispiraten.

Spielszene 6 min
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red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 15. Februar 2020 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2020, 23:10 Uhr

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