Eishockey | DEL2 Eislöwen mit nächster Pleite - Eispiraten mit schneller Revanche - Füchse nutzen Dresden-Niederlage nicht

48. Spieltag

Die Dresdner Eislöwen haben am Sonntag ihren Negativlauf gegen Bayreuth fortgesetzt. Den Eispiraten Crimmitschau gelang eine schnelle Revanche. Die Füchse verpassten es, Dresden zu überholen.

Markus Lillich (rechts)
Bildrechte: imago images/Peter Kolb

Eislöwen mit Heimpleite gegen Bayreuth

Die Dresdner Eislöwen haben beim 2:4 (0:0, 1:1, 1:3) gegen die Bayreuth Tigers die dritte Niederlage nacheinander hinnehmen müssen. Die 3.875 Zuschauer in der Energieverbund-Arena sahen im ersten Drittel keine Treffer. Im zweiten Durchgang brachte Juuso Rajala die Gäste in Führung (29.), Petr Pohl glich acht Minuten später aus. Im Schlussdrittel entwickelte sich ein Schlagabtausch: Erst trafen Ville Järveläinen (43.) und Ivan Kolozvary (47.) für die Tigers, Steve Hanusch schaffte kurz darauf den Anschluss (49.). Der zweite Treffer von Kolozvary an diesem Abend besiegelte schließlich die Dresdner Pleite. Cheftrainer Rico Rossi sagte: "Wir haben heute viele Chancen kreiert, aber die Tore nicht geschossen. Ich gebe meinem Kollegen Recht, dass seine Mannschaft mit sehr viel Selbstvertrauen gespielt hat und das ist es, was uns momentan fehlt. Wir müssen einen Weg finden, die nächsten Spiele wieder mit mehr Selbstbewusstsein zu bestreiten."

Schnelle Revanche für die Eispiraten

Nur zwei Tage nach einer 3:5-Heimniederlage gegen die Steelers ist den Eispiraten Crimmitschau eine schnelle Revanche geglückt. Am Sonntag hatte das Schlusslicht gegen den Tabellensiebten Bietigheim Steelers beim deutlichen 5:1 das bessere Ende für sich. Vor 2.577 Zuschauern in der Bietigheimer Ege-Trans-Arena zogen die Westsachsen schon in der ersten halben Stunde auf und davon. Doppelpacks von Pohl (8. /19.) und Wahl (20./28.) brachten da bereits das 4:0. McKnights erzielte das 1.4, ehe Wideman (57.) den späteren Endstand markierte. Durch den Sieg erhält sich Crimmitschau zumindest noch eine kleine Chance auf die Playdowns.

Patrick Pohl gegen Rene Kramer
Mittelstürmer Patrick Pohl (li.) brachte die Gäste auf Kurs. Bildrechte: imago images/Hentschel

Füchse können Dresden-Niederlage nicht nutzen

Im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze haben die Lausitzer Füchse die Heimniederlage von Dresden nicht nutzen können. Das Team von Corey Neilson unterlag beim EC Bad Nauheim klar mit 1:5 und bleibt damit direkt hinter den Eis- löwen auf Playdown-Rang elf Für die Sachsen bedeutete die Pleite in Hessen schon die fünfte Auswärtspleite in Folge. Im ersten Spiel ohne den formstarken Torwart Marvin Cüpper, der zurück zu den Eisbären Berlin ging, war Weißwasser lange im Spiel. Nach dem frühen 0:1 (5.) durch El-Sayed dauerte es bis zur 37. Minute, ehe das 0:2 durch Pauli fiel. Die Gäste trafen erst zum 1:5 (Reichel/57.).

Head Coach Corey Neilson, Lausitzer Füchse, wartet auf sein Team.
Füchse-Cheftrainer Corey Neilson (Archivbild) Bildrechte: imago images/Kessler-Sportfotogr

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 17. Februar 2020 | 19:00 Uhr

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