Eishockey | DEL2 Füchse mit Blitzstart - Rossi-Rückkehr erfolglos - wildes Drittel bei den Eispiraten

5. Spieltag

Die Füchse trafen schon nach ein paar Sekunden, bei den Eispiraten gab es sieben Tore in 14 Minuten und Dresdens Trainer Rossi unterlag bei einem Team, das er einst zum DEL2-Titel führte - das war der 5. Spieltag der 2. Eishockey-Bundesliga.

Yannick Wenzel Steelers, Nicholas Ross, Kale Kerbashian
Huckepack: Crimmitschaus Torschütze Kale Kerbasiah (re.) gegen Yannick Wenzel (li.). Bildrechte: imago images/Pressefoto Baumann

Füchse gewinnen mit Blitzstart beim Dritten Bietigheim

Die Lausitzer Füchse haben sich beim Tabellendritten der DEL2, den Bietigheim Steelers, am Freitag nicht lumpen lassen und mit 5:3 einen Sieg eingefahren. Dabei gelang den Sachsen ein echter Blitzstart: Gerade einmal zwölf Sekunden waren vorbei, da machte Dietz schon das 1:0. Sheen glich aus (12.). Das Spiel wiederholte sich auch nach den weiteren Führungen von Weißwasser durch Kerbashian (17.) und Dumont (33.). Im Abschlussviertel stand es also 3:3. Roßmy brachte die Gäste wieder nach vorne (52.), und nach Andres Treffer in Überzahl (57.) war der Sieg perfekt.

Dritte Auswärtspleite für die Dresdner Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen erweisen sich derzeit als gern gesehener Gast in der 2. Liga. Am Freitag verlor das Team von Rico Rossi bei den Kassel Huskies 1:4. Es war die dritte Auswärtsniederlage im dritten Spiel. Gegen den Ex-Klub von Rossi, der die Huskies 2015 zur DEL2-Meisterschaft geführt hatte, lagen die Eislöwen nach neun Minuten durch Tramm hinten. Ritters 1:1 (16.) hatte nicht lange Bestand. 1:44 Minuten später lag Dresden wieder zurück (Trivino/18.). Die Entscheidung fiel dann im Schlussdrittel: Ein Doppelschlag von Laub (55./ 58.) besiegelte die Niederlage.          

EC Kassel Huskies gegen Dresdner Eislöwen
Beim Eislöwen-Auftritt in Kassel musste auch ein Linienrichter (li.) auf der Hut sein. Bildrechte: imago images/Hartenfelser

Wildes Drittel - Eispiraten unterliegen nach Penaltyschießen

Die Eispiraten Crimmitschau haben eine kuriose Begegnung gegen die Tölzer Löwen mit 4:5 nach Penaltyschießen ver- loren. Dabei begann die Mannschaft des Kanadiers Mario Richer bärenstark. Im ersten Drittel feuerte man 16 Mal auf den Kasten der Gäste, die ihrerseits nur zu drei Schüssen kamen. Der Stand von 0:0 war ebenso überraschend wie das Feuerwerk im Mittelabschnitt: Sieben Tore innerhalb von 14:21 Minuten führten zu einem 4:3 für die Eispiraten. Morrison (43.) glich aus. In der Overtime nutzte Crimmitschau eine Überzahl nicht, ehe Frenchs Penalty reichte, weil alle drei Schützen der Gastgeber den Puck nicht im Netz unterkriegen konnten.

Crimmitschau - Bad Tölz 4 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

cke

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 21. November 2020 | 19:00 Uhr

0 Kommentare