Fußball | Bundesliga Ernüchternder Jahresauftakt: FC Carl Zeiss Jena von Potsdam vorgeführt

13. Spieltag

Der FC Carl Zeiss Jena muss auch nach dem 13. Spieltag weiterhin auf den ersten Saison-Dreier warten und zog zum Jahresauftakt mit 0:6 (0:1) deutlich den Kürzeren gegen Turbine Potsdam. Dabei zeigte das Team von Anne Pochert vor allem in der ersten Hälfte eine kämpferische Leistung, hinterließ aber gerade in der Offensive bei den Gästen gar keinen guten Eindruck. Im zweiten Abschnitt brach der FCC komplett ein und kassierte Treffer um Treffer.

Anne Pochert gestikuliert.
Bildrechte: IMAGO / foto2press

Schneller Rückstand - FCC kämpft

Der FC Carl Zeiss Jena wollte mit neuem Selbstbewusstsein in den Jahresauftakt gegen Turbine Potsdam gehen, jedoch erwischte das Team von Anne Pochert einen dankbar schlechten Start und bekam bereits in der 2. Spielminute die kalte Dusche. Die FCC-Abwehr ließ bei einem Potsdam-Konter Selina Cerci komplett unbewacht und musste sofort das Gegentor hinnehmen. Doch die Thüringerinnen gaben sich nicht auf und versuchten in den darauffolgenden Minuten mit Kampf und offensivem Willen dagegen zu halten. Und Glück kam in dieser Spielphase auch noch dazu, denn einen fälligen Handelfmeter für die Gäste konnte FCC-Torfrau Inga Schuldt parieren (26.). Mit einem knappen Rückstand und noch Hoffnungen auf mögliche Punkte ging es in die Halbzeit-Pause.

Nicole Woldmann und Melissa Kössler im Zweikampf
Im ersten Abschnitt konnte sich der FC Carl Zeiss Jena noch wehren. Dieser Impuls fehlte im zweiten Durchgang gänzlich. Bildrechte: IMAGO / foto2press

Jena bricht komplett ein

Doch diese leise Hoffnung wurde in der 2. Halbzeit komplett und relativ schnell zerstört, denn das Pochert-Team lief in das offene "Potsdam-Messer". Cerci hatte erneut zwei Minuten nach dem Anpfiff zu viel Platz und erhöhte den FCC-Rückstand auf 0:2 (47.). Und es wurde nicht besser, Die Gastgeberinnen brachen komplett ein. Malgorzata Anna Mesjasz (56.), Liliane Sissoko (66.), erneut Cerci (67.) und Sophia Orschmann (80.) sorgten für ein ganz bitteren FCC-Sonntag. Wenn der FCC noch ein Wörtchen beim Klassenerhalt mitreden will, muss eine enorme Steigerung her.

 Selina Cerci jubelt.
Die Spielerin des Partie: Selina Cerci glänzte auf Potsdamer Seite. Bildrechte: IMAGO / foto2press

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Thüringenjournal | 06. Februar 2022 | 19:00 Uhr

4 Kommentare

Wolfus vor 19 Wochen

Da magst Du recht haben,aber das spielerische Niveau dieser Mädchen könnte der beste Trainer der Welt nicht steigern…..da ist einfach nicht mehr da….und der FCC macht sich mit dieser Truppe einfach nur lächerlich….

MikeS vor 19 Wochen

DAS hat nix mit Bundesligafußball zu tun! Das ist für Carl Zeiss Jena rufschädigend.

fossizweifor1903 vor 19 Wochen

Es ist schon komisch, hier stellt niemand die sportliche Leitung infrage, obwohl es angebracht wäre , aber es interessiert keinen , seit Monaten.