Der Teambus des FC Carl Zeiss Jena vor einem Gebäude des erneuten Kooperationspartners ZEISS.
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Fußball | Regionalliga ZEISS-Gruppe steigt wieder beim FC Carl Zeiss Jena ein

17. Juni 2024, 12:58 Uhr

Nach mehr als 20 Jahren kooperieren der FC Carl Zeiss Jena und die ZEISS Gruppe wieder miteinander. Davon soll vor allem der Nachwuchs profitieren - aber nicht nur der.

Der FC Carl Zeiss Jena holt einen altbekannten Partner an Bord: Ab der kommenden Saison 2024/25 unterstützt das Technologieunternehmen ZEISS den FCC als Sponsor, wie der Verein am Montag (17. Juni 2024) bekannt gab.

Spielerinnen des FC Carl Zeiss Jena jubeln
Bildrechte: IMAGO / Christoph Worsch

Die Zusammenarbeit läuft unter dem Titel "ZEISS - Partner für Talente". Im Fokus stehe dabei aber nicht nur die Förderung der Nachwuchsarbeit beim Verein, sondern auch die Unterstützung der professionellen Frauen- und Männermannschaft. Die Frauen des Carl Zeiss Jena schafften in der abgelaufenen Saison den Aufstieg in die Bundesliga und spielen ab Ende August wieder im Oberhaus, die Männer gehen in ihre fünfte Regionalliga-Saison.

Nicht nur Jenas Frauen, Männer und Jugend profitieren

Der Verein zeigt sich erfreut über die Partnerschaft. "In den vergangenen Wochen haben wir intensiv gemeinsam daran gearbeitet, ein standortspezifisches Projekt zu konzipieren, welches sich in die Strategie von ZEISS optimal integriert", heißt es vom Jenaer Geschäftsführer Patrick Widera in der entsprechenden Pressemitteilung. Das Sponsoring ist zunächst bis auf drei Jahre angelegt.

Neben Jena kooperiert das Technologieunternehmen zudem mit weiteren Vereinen, so zum Beispiel auch mit dem VfR Aalen.

Jena und Zeiss - fast 100 Jahre gemeinsame Geschichte

Einmarsch der Teams
Bildrechte: imago/Kicker/Eissner

Der FC Carl Zeiss Jena war aus der Betriebssportmannschaft der Firma Carl Zeiss hervorgegangen, die sich 1903 gegründet hatte. Fast über ein Jahrhundert erstreckte sich die gemeinsame Zusammenarbeit, die der Verein selbst als "erfolgreiche Symbiose" bezeichnet. Der größte Erfolg ist dabei der Einzug ins Europacupfinale 1981.

In die Bundesliga der Männer schaffte es der Verein nie, 2001 zog sich die Firma ZEISS zurück. Nun, mehr als 20 Jahre später, wird ein neuer Anlauf gewagt.


npo

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR aktuell | 17. Juni 2024 | 12:40 Uhr

31 Kommentare

Il Sassone vor 3 Wochen

Die größten Fußballvereine Ostdeutschlands nach Mitgliederzahlen sind Union und die SGD. Da sollte man in der Zeiss-Gruppe wohl noch einmal die Linsen putzen.

Weimaraner_7 vor 3 Wochen

Ist All-Inkl.com vergleichbar mit der ZEISS-Gruppe? Wünschenswert als Haupt-Sponsor für DYNAMO wäre ein's der großen Unternehmen in Dresden. Die haben aber ihre Hauptsitze nicht in der Stadt und sponsern - wenn überhaupt - nur Sportvereine im Ort ihrer Hauptsitze.

unfassbar vor 3 Wochen

Als die Meldung gestern veröffentlicht wurde, habe ich mich erstmal nur gefreut. Was jetzt hier von manchen Leuten für Kommentare abgegeben werden, zeugt nur von Neid und Missgunst. Das daraus eine Ostdebatte wegen Randale, Hooligans, Pyrotechnik etc. gemacht wird ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich hoffe das Zeiss bewusst wieder den FCC unterstützt und es ein Gewinn für beide Seiten wird. Das Ziel sollte auf Sicht schon mindest Liga 3 sein. Sorgen machen mir eher unsere Ultras, denen man zuviel Macht im Verein zugesteht, siehe Seidemann. Ich hoffe der Verein bezieht hier klar Stellung und läßt sich nicht von den Ultras beeinflussen was Transfers, Investoren, Sponsoren etc. betrifft.