Fußball | Bundesliga Trotz Werner-Tor: RB Leipzig wieder nur remis

2. Spieltag

Auch im zweiten Bundesliga-Spiel der neuen Saison ist RB Leipzig nicht über ein Unentschieden
hinausgekommen. Trotz eines Top-Einstands von Neuzugang Timo Werner, der gleich ein Tor erzielte, trennte sich die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco vom 1. FC Köln 2:2 (1:1).

Timo Hübers / Huebers (4, Koeln) und Timo Werner (11, RB Leipzig)
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Etwa eine Stunde vor Spielbeginn stand fest: Timo Werner, der umjubelte Neuzugang und Rückkehrer vom FC Chelsea, stand in der Startelf. Tedesco bot den Stürmer neben Christopher Nkunku auf, André Silva rückte ebenso auf die Bank wie Kevin Kampl, den im Mittelfeld Dominik Szoboszlai ersetzte. Für den verletzten Lukas Klostermann begann Mohamed Simakan in der Dreierkette.

Das Spiel begann vor 43.579 Zuschauern in der Leipziger Arena turbulent. Beide Mannschaften spielten sofort nach vorn. Auch die Kölner, die zum Auftakt mit 3:1 gegen Aufsteiger FC Schalke 04 gewonnen hatten, versteckten sich keineswegs. Nach flacher Hereingabe von der linken Seite verpasste Jan Thielmann den Ball nur knapp (3.).

Zwei Tore nicht gegeben - zurecht

Dann kam aber Leipzig - und wie: Zunächst scheiterte Szoboszlai am stark parierenden FC-Keeper Marvin Schwäbe, doch die Gastgeber blieben dran. David Raum legte von der Grundlinie zurück auf Dani Olmo, der schlenzte den Ball von halblinks in die lange Ecke des Kölner Tores (9.) - doch der Jubel währte nur kurz. Das Schiedsrichter-Gespann um Benjamin Brand überprüfte den Treffer und stellte richtigerweise ein Handspiel von Raum fest. Das Tor wurde zurückgenommen.

Timo Werner 3 min
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3 min

Was Stürmer Timo Werner zu seinem Comeback bei RB Leipzig und seinem Tor zum Einstand gegen den 1. FC Köln sagt.

Sa 13.08.2022 18:51Uhr 03:17 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-rb-leipzig-fc-koeln-timo-werner-100.html

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Video

Wenig später zappelte der Ball dann schon wieder im Kölner Netz, aber wieder hatten Brand und Co. etwas dagegen und wieder lagen sie richtig: Nkunku, der Schwäbe umkurvte und den Ball locker einschob, hatte beim Zuspiel von Werner im Abseits gestanden (15.). Das Spiel blieb offen, auch Köln mischte weiter munter mit: Dietz (17.) und Dejan Ljubicic (24.) vergaben Chancen.

Schwäbe lässt Werner-Schuss passieren

Im Anschluss beruhigte sich das Spiel etwas - bis sich Timo Werner in Szene setzte. Der Neuzugang hatte in der 37. Minute ganz viel Platz und zog aus der Distanz einfach mal ab. Schwäbe ließ den haltbaren Schuss durchflutschen, Werner erzielte direkt nach seiner Rückkehr das 1:0.

Torschütze Timo Werner (2.v.l., RB Leipzig) trifft zum 1:0
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Die Freude war natürlich riesig, doch auch diesmal währte sie nicht lange. Zwar hatte Benjamin Brand diesmal nichts dagegen, doch die Kölner, die sofort antworteten: Eine Hereingabe von Kainz wuchtete Dietz postwendend zum 1:1-Ausgleich ins Leipziger Tor (40.). Und als ob dieser Schock noch nicht tief genug gesessen hätte, folgte der nächste sogleich: Dominik Szoboszlai fuhr im Zweikampf gegen Florian Kainz den Ellenbogen aus. Zwar war keine Schlagbewegung erkennbar, doch er traf ihn am Hals. Brand zückte die Rote Karte - eine harte, aber vertretbare Entscheidung.

Rote Karte. Schiedsrichter Benjamin Brand (re.) erteilt Dominik Szoboszlai (li., 17, RB Leipzig) Platzverweis
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Gvardiol trifft ins eigene Tor

Leipzig musste also die zweite Halbzeit mit einem Mann weniger bestreiten. Zunächst passierte nicht viel, doch dann traf Christopher Nkunku im richtigen Moment nach Zuspiel von Dani Olmo zum 2:1 (57.). Ein wichtiges Tor für die Gastgeber, die sich nun in Unterzahl aufs Verteidigen konzentrieren konnten.

Tor für Leipzig, Christopher Nkunku (18, RB Leipzig) trifft zum 2:1
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Das taten sie zunächst auch gut, doch Köln blieb vorn dran. Letztlich sorgte auch Unglück dafür, dass Leipzig die Führung nicht über die Zeit brachte: Eine scharfe Kölner Ecke bugsierte der von einer Verletzung genesene Joško Gvardiol, der zuvor eingewechselt worden war, zum 2:2-Endstand ins eigene Tor (72.)

Das sagten die Trainer

Steffen Baumgart (Köln):

Steffen Baumgart 5 min
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Domenico Tedesco (Leipzig):

Domenico Tedesco 4 min
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Videos und Audios zur Fußball-Bundesliga

Marco Rose, Trainer RB Leipzig
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Pressekonferenz
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1 min

Fußball-Bundesligist RB Leipzig muss die Partie am Samstag bei Bor. M'gladbach ohne Nationalspieler Halstenberg bestreiten. Stefan Schönau berichtet.

MDR aktuell 19:30 Uhr Fr 16.09.2022 19:30Uhr 00:57 min

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Marco Rose (Trainer RB Leipzig)
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 13. August 2022 | 16:00 Uhr

98 Kommentare

Maza vor 6 Wochen

Heino, es gibt Vergleiche, die hinken. Und deiner hinkt mächtig. Aber wenn du das Eine mit dem Anderen verbindest, ist das dein gutes " Recht " .Bloß nachvollziehbar ist es nicht. Ist dir nichts Besseres eingefallen? Achso und wie sagt eine Stimme: Man soll das Eine nicht mit dem Anderen vergleichen. Und dieser Kommentator hat immer recht!!

Treuenbrietzen-Bulle vor 6 Wochen

Wir sind nun mal Pokalsieger und spielen in der Championsleague! Darauf sind wir zurecht stolz. Das sich der Chor der Miesmacher da ärgert ist verständlich und damit ist auch die Frage beantwortet, wer die beste Mannschaft im Osten ist ! 🏆💪Das ist der Pokal , den haben wir , nicht Union, Freiburg .

Maza vor 6 Wochen

Dann ließ mal nach,was du vor ein paar Monaten geschrieben hast! Was gibt es einem, wenn man nicht bei der Wahrheit bleibt? Ich verstehe ja, wenn man mal zu einer Notlüge greift. Haben wir doch alle schon mal. Aber warum lügst du uns so oft an ? Übrigens das mit deiner Mutter ( das sie weit über 90 ist) stand glaube ich im Zusammenhang mit dem Corona- Virus. Bei diesem Thema waren wir ja mal einer Meinung.( damals zumindest, vielleicht entspricht das heute auch schon nicht mehr der Wahrheit) Und da ich dieses Thema ( Corona) sehr sensibel betrachte
( meine lange Krankheit hat mit meiner Lunge zu tun) und du verständliche und nachvollziehbare Kommentare geschrieben hast, die ich befürwortet habe, bin ich mir zu 100% sicher,daß du in diesem Zusammenhang, deine Mutter erwähnt hast.

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