Fußball | Bundesliga RB Leipzig müde, aber siegreich gegen Freiburg

7. Spieltag

Mit einem Sieg in die Landerspielpause: RB Leipzig hat seine dritte Englische Woche in Folge mit einem Sieg abgeschlossen. Im siebten Spiel binnen 22 Tagen bezwang das Team von Julian Nagelsmann den SC Freiburg mit 3:0. So klar und eindeutig, war die Angelegenheit im leeren Leipziger Stadion aber nicht.

TorschŸtze Ibrahima KonatŽ / Konate (3.v.r., 6, RB Leipzig) trifft gegen Torwart Florian MŸller (21, Freiburg) zum 1:0.
Bildrechte: PICTURE POINT / Petzsche

Die Leipziger gaben in der ersten Halbzeit klar den Ton an. Freiburg konzentrierte sich aufs Verteidigen, machte das aber auch gut und ließ auch wenig zu. Emil Forsbergs Pfostentreffer in der 18. Minte war dann auch die erste RB-Großchance (18.). Klare Aktionen blieben beim Favoriten selten. Eine der wenigen Ausnahmen brachte das 1:0, das Innenverteidiger Ibrahima Konate nach Kopfball-Ablage von Nordi Mukiele erzielte (27.).

Hausherren mit Spielglück nach der Pause

Nach der Pause spielten die Gäste mutiger, pressten sehr hoch, setzten RB zeitweise mächtig unter Druck. Das Spielglück jedoch blieb beim Champions-League-Verteter: Erst verwandelte Marcel Sabitzer einen zumindest umstrittenen Foulelfer (70.), dann hielt RB-Keeper Peter Gulacsi glänzend gegen Nicolas Höfler (74.), und final zimmerte Leipzigs Angelino einen 25-m-Freistoß spektakulär ins Dreiangel.

RB Leipzig - SC Freiburg in Bildern

Im Bild v.l.: Trainer Julian Nagelsmann (RB Leipzig) und Trainer Christian Streich (SC Freiburg)
22 Jahre beträgt der Unterschied zwischen zwei der charismatischsten Trainern der Bundesliga: Christian Streich und Julian Nagelsmann. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Im Bild v.l.: Trainer Julian Nagelsmann (RB Leipzig) und Trainer Christian Streich (SC Freiburg)
22 Jahre beträgt der Unterschied zwischen zwei der charismatischsten Trainern der Bundesliga: Christian Streich und Julian Nagelsmann. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Im Bild - Spielszene im Freiburger Strafraum. Ibrahima Konaté / Konate (6, RB Leipzig) springt am höchsten.
Es gab einige gefährliche Situationen, echte Großchancen bieben aber selten. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Tor für Leipzig zum 2:0. Im Bild: Marcel Sabitzer (7, RB Leipzig) verwandelt einen Elfmeter gegen Torwart Florian Müller (21, Freiburg).
Ein schmeichelhafter Elfmeter - Höfler hatte Nkunku am Fuß getroffen - sorgte für die Entscheidung: Sabitzer verwandelte souverän. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Tor für RB Leipzig zum 3:0. Im Bild v.l.: Torschütze Angeliño / Angelino (3, RB Leipzig), Ibrahima Konaté / Konate (6, RB Leipzig), Willi Orban (4, RB Leipzig) und Dani Olmo (25, RB Leipzig), Torjubel.
Ein spektakulärer Freistoß von Angelino war die Krone auf dem umkämpften Spiel. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Tor für RB Leipzig zum 3:0. Im Bild v.l.: Torschütze Angeliño / Angelino (3, RB Leipzig), Ibrahima Konaté / Konate (6, RB Leipzig), Willi Orban (4, RB Leipzig) und Dani Olmo (25, RB Leipzig), Torjubel.
3:0 hieß es am Ende. Das Ergebnis ist etwas arg hoch. Freiburg hätte zumindest einen Treffer verdient gehabt. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Im Bild v.l.:  Lukas Kübler / Kuebler (17, Freiburg) und Christopher Nkunku (18, RB Leipzig).
RB diktierte zu Beginn das Geschehen. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
TorschŸtze Ibrahima KonatŽ / Konate (3.v.r., 6, RB Leipzig) trifft gegen Torwart Florian MŸller (21, Freiburg) zum 1:0.
Ein Standard brachte das 1:0. Nkunku passte kurz zu Sabitzer, der aus dem linken Halbfeld nach rechts vorn flankte - auf der Grundlinie rechts vom Tor sprang Mukiele hoch und bediente per Kopf Konatè, der aus 4 m einschoss. Bildrechte: PICTURE POINT / Petzsche
Roland Sallai (22, Freiburg) und Trainer Christian Streich (SC Freiburg)
Zu Beginn der zweiten Halbzeit war Freiburg klar besser. Leipzigs letzte Reihe hatte ordentlich zu tun, hielt aber Stand. Bildrechte: PICTURE POINT / Petzsche
Leipziger Torjubel nach dem 2:0 durch Marcel Sabitzer (2.v.r., 7, RB Leipzig)
An dem umstrittenen Gegentreffer hatten die Gäste zu kauen. Bildrechte: PICTURE POINT / Petzsche
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Das sagten die Trainer

Christian Streich (Freiburg): "Ab der 30. Minute und bis zum Elfmeter sah es bei uns gut aus. Bis dahin war viel Druck von Leipzig drin. Aber mit dem 2:0 war alles entschieden. Wenn der Sciri zu einhundertProzent sicher ist, dass es ein Elfmeter ist müssen wir das akzeptieren. Heutzutage heißt es 'Es gab einen Kontakt.', und ich dachte immer, es muss ein Foul geben."

Julian Nagelsmann (Leipzig): "Wir haben absolut verdient gewonnen. Bis auf 20 Minuten in der zweiten Halbzeit waren wir das bessere Team. Mega gefährlich für unser Tor wurde es nicht, wir hatten einige Konter. Ich freue mich für die Standardsituationen, das gehört zum Fußball dazu."

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sk

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 08. November 2020 | 15:30 Uhr