Fußball | Bundesliga RB Leipzig holt Glückspunkt beim SC Freiburg

8. Spieltag

Wieder kein Auswärtssieg, aber immerhin keine Niederlage: RB Leipzig hat beim Tabellenvierten SC Freiburg ein 1:1 (1:0) erkämpft. Über fehlendes Matchglück konnte sich das Team von RB-Coach Jesse Marsch diesmal nicht beschweren.

Torchance für den SC Freiburg
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Die erste Halbzeit war weitgehend ausgeglichen. Es wurde verbissen attackiert, gepresst, gefoult, gekämpft. Hinzu kamen Ungenauigkeiten in relativ wenig Raum. Echte Großchancen waren da entsprechend selten. Die größte vergab Freiburgs Woo-yeong Jeong (12.), der nach einem Querpass aus 5 m vorbeischoss. Auf der anderen Seite schob Emil Forsberg die Kugel aus 15 m vorbei (17.). Das Matchglück rutschte dann auf die Leipziger Seite. Denn der Elfmeterpfiff für Nkunku nach einer halben Stunde war zwar nicht falsch, aber trotzdem schmeichelhaft. Forsberg verwandelte anschließend sicher (32.). Kurz vor dem Pausenpfiff war RB wieder im Glück, als Freiburgs Lucas Höler den Ball aus 12 m an den langen Pfosten ballerte (45.).

Emil Forsberg verwandelt einen Elfmeter.
Emil Forsberg verwandelte den Elfmeter sicher. Bildrechte: Picture Point

Freiburg verpasst den Siegtreffer

Das Glück blieb den Leipzigern auch nach der Pause hold. Zum Beispiel in der 50. Minute, als Höler nach einem Zweikampf mit Mohamed Simakan im Strafraum zu Boden ging. Der Pfiff blieb zwar aus, war aber nicht weniger nötig als vor dem Strafstoß in der ersten Hälfte. In der 64. Minute kam der SC dann zum durchaus verdienten Ausgleich. Allerdings hatte Jeong bei seinem Kopfball aus 5 m erstaunlich viel Platz (64.). Ein echter Gegenschlag gelang RB „dank“ diverser Ungenauigkeiten und Stockfehler nicht. Im Gegenteil: Freiburg hätte die Partie beinahe komplett gedreht. Aber bei Hölers Kopfball aus 5 m (86.) zeigte Peter Gulacsi eine Glanzparade, und Nicolas Höfler ballerte die Kugel in der Schlussminute nur an den Pfosten.

Nico Schlotterbeck und Yussuf Poulsen
Yussuf Poulsen hatte gegen Freiburgs Defensive einen schweren Stand. Bildrechte: Picture Point

Das sagten die Trainer

Jesse Marsch (Leipzig): "Ein Punkt ist fair, aber ich bin unzufrieden mit der zweiten Hälfte. Wir sind nicht scharf genug im letzten Drittel - und wir machen zu viele Fehler hinten. Wir haben viel Arbeit, es gibt zu viele Baustellen."

Christian Streich (Freiburg): "In der ersten Halbzeit war Leipzig besser, es war schwierig für uns. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft ein herausragendes Spiel gemacht gegen solch einen Gegner. Das war sehr erfreulich."

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 17. Oktober 2021 | 15:30 Uhr

31 Kommentare

jochen vor 7 Wochen

Zurück aus den Breisgau,schönes Stadion -tolle Stimmung insgesamt für mich ein schönes WE! Wir haben vs, einen Gegner gespielt,der neben den Unionern zu den bisherigen pos. Überraschungen sorgt! Es ist noch viel Sand im Getriebe,der Punkt etwas schmeichelhaft-trotzdem sind gute Ansätze zu erkennen,auf jeden Fall sind wir oben dran!
Auf Gehts Leipziger Jungs,der nächste Gegner in der BL heißt Fürth,da werden 3 Punkte eingefahren(Spiel ist übrigens ausverkauft)
Einmal Leipzig Immer Leipzig

Quentin aus Mondragies vor 7 Wochen

Da gibt's wenigstens noch was zu lachen. Bei Anderen ist Schicht im Schacht oder die Fahrradbeleuchtung im Eimer. Das ist erstmal Mist. Und wenn dann auch noch Sandhausen im Getriebe ist. Da ist doch eine Niederlage in der Stadt der Liebe eher Pille/Palle. Ich freue mich schon auf die ollen Fußball Künstler.

nasowasaberauch vor 7 Wochen

Die von den Medien stark geschriebene Mannschaft (bester Kader) erfüllt dieses Prädikat samt Trainer nicht. Da läuft nicht viel zusammen bei diesen Mißverständnissen und Pässen nach Nirvana. Zu ungenaue Zuspiele, zu langsam in den Laufduellen und zu Ideenlos. Der Aderlass ist doch zu groß gewesen, aber absteigen werden sie voraussichtlich nicht.