Fußball | Bundesliga Vertrag bis 2025, aber keine Lust: Brobbey will nicht nach Leipzig zurück

Brian Brobbey und RB Leipzig - Liebe ist etwas anderes. Der Stürmer wurde in Leipzig nicht glücklich und ging im Winter zurück zu seinem Ausbildungsverein Ajax Amsterdam. Dort würde er auch gern bleiben, vertraglich ist der 20-Jährige aber noch drei Jahre an RB gebunden.

Brian Brobbey und Erik ten Hag
Brian Brobbey und Erik ten Hag bei Ajax. Ten Hag übernimmt zum 1. Juli 2022 Manchester United. Bildrechte: IMAGO / Pro Shots

Der zu Ajax Amsterdam ausgeliehene Stürmer Brian Brobbey will nicht zu Fußball-Bundesligist RB Leipzig zurückkehren. "Ich habe es schon einmal gesagt, ich möchte bleiben. Das ist alles, was ich sagen kann. Ich glaube, die Clubs reden miteinander", sagte Brobbey dem niederländischen TV-Sender NOS.

Schlechtes Timing

Der 20-Jährige war im Sommer 2021 ablösefrei von Ajax zu Leipzig gewechselt, kam jedoch kaum zum Einsatz und wurde im Winter zu seinem Jugendverein zurück verliehen. Den Wechsel nach Leipzig könnte man auch als unglückliches Timing bezeichnen. Brobbey wechselte v.a. wegen Julian Nagelsmann zu RB. Kurz nachdem der junge Stürmer in Leipzig unterschrieben hatte, wurde bekannt, dass sich Nagelsmann zum FC Bayern München verabschieden wird.

Verhandlungen über Ablösesumme?

Brobbey wurde nie glücklich und schließlich verliehen. Laut niederländischen Medienberichten fordert Leipzig eine Ablöse in zweistelliger Millionenhöhe für den talentierten Angreifer. "Ich weiß nicht, ob ich das wert bin. Das muss Ajax entscheiden", meinte Brobbey. Mit dem neuen Amsterdam-Trainer Alfred Schreuder habe er noch nicht gesprochen: "Ich habe seine Nummer nicht."

Dagegen gab es bereits Kontakt zu RB, bei dem es wohl auch um einen dauerhaften Wechsel ging. "Sie haben mir zur Meisterschaft gratuliert. Was wir weiter besprochen haben, behalte ich für mich" sagte Brobbey. Der U21-Nationalspieler ist noch bis 2025 an Leipzig gebunden. Allerdings will Trainer Domenico Tedesco den Kader verkleinern und hat im Angriff mit André Silva, Christopher Nkunku und Yussuf Poulsen diverse Optionen.

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sst/dpa

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Domenico Tedesco (Trainer RB Leipzig) nach dem ersten öffentlichen Training
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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sportblock | 31. Mai 2022 | 16:40 Uhr

8 Kommentare

Simmerl vor 5 Wochen

Kommt, der hat doch nichts gekostet und wenn er heim will. Man hat ja auch noch Sörloth, Lookman, Novoa.... oder man tauscht Laimer gegen Gnabry/Lewandowski. Lewandowski dann als Personal Trainer von Silva oder so ähnlich.

SitBull vor 5 Wochen

Schönes Bild. Passt wahrscheinlich zur Gemütslage. Kluivert wäre wahrscheinlich jetzt hilfreich. Aber vielleicht kommt ja Koopmeiners. Der war stark damals. Lookman ist ja auch noch da und Sörloth....

Gernot vor 5 Wochen

Über RB mag jeder seine Meinung haben.......nur, der Knabe hat einen Vertrag unterschrieben! Sicher haben die Dollarzeichen in den Augen den eigenen Verstand in den Schatten gestellt. Aber deshalb bleibt es ein Vertrag. Mal ehrlich, wäre es nicht RB, wären die Meinungen hierzu doch ganz anders ausgefallen 😉

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