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Leipzigs Dominik Szoboszlai im Zweikampf mit Jannes Horn. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag

Fußball | BundesligaLeipziger Torgala gibt Rückenwind für Champions-League-Spiel gegen GlasgowNachklapp

Stand: 02. Oktober 2022, 11:22 Uhr

Zwölf Spiele in sechs Wochen: RB Leipzig steht vor einem Mammutprogramm und hat sich gegen den VfL Bochum warm geschossen. Ein Gradmesser für das Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Glasgow war es nicht.

Dominik Szoboszlai strahlte nach dem 4:0-Erfolg gegen den VfL Bochum. Seine gute Laune konnte ihm auch die Tatsache, dass er keinen Treffer erzielt hatte, nicht verderben. Vielmehr freute sich der Ungar über das gute Spiel, das Rückenwind für Glasgow gegeben hat. "Wir sind für die nächsten schweren Wochen und Monate bereit. Das hat man gesehen", so Szoboszlai bei "Sport im Osten". Man werde voller Power, Energie und Wille starten, versprach der 21-Jährige.

Nach zwei Niederlagen in der Champions League brauchen die Leipziger gegen die Schotten dringend einen Heimsieg (Mittwoch, 18:45 Uhr live hören und im Ticker in der SpiO-App und bei sport-im-osten.de).

Sturmtrio Werner, Silva und Nkunku harmoniert

Für mehr Belebung in der Königsklasse soll das Sturmtrio mit Christopher Nkunku, Timo Werner und André Silva sorgen. RB-Trainer Marco Rose ließ gegen Bochum erstmals alle drei gemeinsam stürmen. Mit Erfolg. Mit ständigem Positionswechsel wirbelten sie die völlig überforderte VfL-Abwehr durcheinander. "Ich begrüße sehr, dass Timo wieder da ist und Christo noch da ist, ich glaube nicht, dass Timo Christo was wegnimmt oder Christo Timo - beide können abschließen und identifizieren sich über Tore", sagte Rose.

Kein Tor, aber Lob für Silva

Werner und Nkunku glänzten mit zwei Treffer, Silva ging zwar leer aus, bekam aber Sonderlob vom Trainer: "Er ist viele Wege gegangen, hat fürs Team gearbeitet und viele Räume freigezogen." Nun müsse RB am Mittwoch "eine ähnliche Leistung aufs Feld bringen", fordert der RB-Coach. Aber war das Bundesliga-Schlusslicht überhaupt ein Gradmesser? Mitnichten. Die Bochumer agierten ängstlich, harmlos und hatten am Ende nur eine Chance in der 69. Minute. Da kommen die Schotten mit einer anderen Einstellung daher.

Celtic Glasgow anderes Kaliber

"Gegen Celtic Glasgow wird von uns wieder viel Intensität verlangt", sagte Marcel Halstenberg. Laufbereitschaft, Tempo und Mentalität sind das eine, zielführend sind am Ende die Lösungen in der Box. Daher gab Rose seinem Team ganz klare Ansätze mit. "Wir haben mehr Vorgaben für die Abläufe im letzten Drittel. Der Trainer gibt viele Sachen vor, wie seine Handschrift ist", betonte sein einstiger Musterschüler aus Salzburg, Xaver Schlager. Die Zielrichtung ist klar: "Er will das Team näher zusammenbringen, dass jeder für den anderen da ist, da coacht er uns täglich."

Kehrt Diallo am Mittwoch in die Defensive zurück?

Offen bleibt noch, wie die Abwehr gegen Glasgow agiert. Immerhin war es gegen Bochum erst das dritte Zu-Null-Spiel in der Liga. Wirklich vor Aufgaben gestellt wurde die RB-Defensive dabei nicht. Halstenberg bekam vor David Raum den Vorzug und meinte nach gelungenem Auftritt: "Wenn man mich braucht, bin ich da. Wir gewinnen nur als Team." Keine Einsatzzeit bekam diesmal Neuzugang Abdou Diallo. "Wir hatten ein Gespräch gehabt, er gehört einfach auf den Platz, doch es ist am Ende auch eine Mischung aus Schonen und auf Verletzungen achten", meinte Rose, der nach dem Ausfall von Lukas Klostermann mit Blick auf die Mammutaufgaben in drei Wettbewerben die Kräfte sinnvoll einteilen muss.

red/dpa

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 01. Oktober 2022 | 16:00 Uhr

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