Fußball | Bundesliga Leipziger Rose und BVB beenden Zusammenarbeit

Marco Rose ist nicht mehr Trainer bei Borussia Dortmund. Der Leipziger muss nach nur einem Jahr bei den Schwarz-Gelben wieder seine Sachen packen.

Trainer Marco Rose, Borussia Mönchengladbach
Marco Rose Bildrechte: imago images/Team 2

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Trainer Marco Rose (45) beenden nach nur einem Jahr ihre Zusammenarbeit. Das teilte der BVB nach einer intensiven Saisonanalyse mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc, Lizenzspielerchef Sebastian Kehl, Berater Matthias Sammer und Rose mit.

"Dieser Tag ist kein einfacher für uns alle, denn die gegenseitige Wertschätzung untereinander war, ist und bleibt groß. Nach einer Saison, die aus unterschiedlichen Gründen unbefriedigend war, mussten wir feststellen, dass wir in vielen Teilbereichen nicht das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt haben", sagte Watzke.

Rose kostete fünf Millionen Euro Ablöse

Rose war erst im vergangenen Jahr von Borussia Mönchengladbach für eine Ablöse von fünf Millionen Euro zum BVB gewechselt. Sein Vertrag lief bis Juni 2024. "Trotz einer schwierigen Saison mit vielen Unwägbarkeiten war ich von unserem Weg überzeugt. Während unseres Gespräches ist in mir der Eindruck gereift, dass die hundertprozentige Überzeugung aller Verantwortlichen nicht mehr vorhanden ist. Letztlich haben wir uns deshalb gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden", sagte Rose.

Der BVB war in der abgelaufenen Saison in der Champions League, der Europa League und im Pokal teils blamabel gescheitert. In der Bundesliga betrug der Rückstand des Vizemeisters auf Bayern München am Saisonende acht Punkte. Dortmund ist bereits der fünfte Bundesligist, der sich nach dem Saisonende von seinem Trainer getrennt hat.

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sid

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 20. Mai 2022 | 21:45 Uhr

7 Kommentare

erzgebirger vor 5 Wochen

Hätte nichts dagegen, wenn ich entlassen würde und weiterhin das Gehalt von Rose bekäme... Leid tut er mir nicht ;-) Er wird es finanziell überstehen.

Steffen1978 vor 5 Wochen

Julian Nagelsmann wird es registriert haben. Nächstes Jahr sollte der DFB Pokal oder Henkelpott nach München kommen. Sonst wackelt sein Stühlchen. Aue sucht mal bzw. schon wieder "neuen" Trainer. Ich denk keiner der gerade entlassenen wird es in den Osten verschlagen.

PolyAmor vor 5 Wochen

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Profisport sowieso. In Ost- und West bezahlte Innenministerium (oft sogar mit Dienstgraden befördert), sogenannte Amateure die nie Arbeiteten und üppige Pensionen beziehen, wovon Rentner nur träumen können.
BVB hatte jungen erfolgreichen Trainer. Für mich unverständlich wurde wie damals beim Tuchel, ein anderer Trainer.
Wo Menschen verliehen, ge- und verkauft werden und sich Vereine gegenseitig Millionen zuschieben - regiert Geld.

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