Fußball | DFB-Pokal RB Leipzigs Junioren verlieren Pokalfinale

Es hätte gut gepasst: Eigentlich wollten die Nachwuchs-Fußballer von RB Leipzig den "Großen" zeigen, wie Pokalsieg geht. Doch der Plan ging nicht auf. Im Finale des DFB-Junioren-Vereinspokals verlor die Mannschaft von Alexander Blessin im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion gegen den VfB Stuttgart mit 1:2. Für die Schwaben war es der dritte Pokal-Triumph in der Altersklasse U19.

Chancen kurz vor der Pause

Es war spannend, es war eng: Den Mannschaften merkte man an, dass sie keine Fehler machen wollten. In der zweikampfintensiven Partie waren Chancen zunächst rar gesät, in der Schlussphase der ersten Hälfte zogen die Teams aber noch einmal an und vergaben gute Möglichkeiten zur Führung.

Den Anfang machten die Stuttgarter in der 37. Minute, als Hottmann nach einer Lockl-Flanke nur knapp am Kasten von RBL-Keeper Müller vorbeiköpfte. Auf der Gegenseite kam Leipzigs Holm (40.) zweimal aus Nahdistanz zum Abschluss. Erst klärte VfB-Abwehrspieler Mack vor der Linie, denn Nachschuss parierte VfB-Schlussmann Hornung glänzend. Sekunden vor der Pause hatten dann die Stuttgarter Fans im "Karli" den Torschrei auf den Lippen, doch der Ball landete nach einem Schuss von Dajaku am Außennetz.

v. l. Noah Jean Holm (U19, RB Leipzig), Alexander Kopf (U19, VfB Stuttgart)
Umkämpfte Partie: Leipzigs Noah Jean Holm und Alexander Kopf vom VfB Stuttgart. Bildrechte: imago images / Matthias Koch

Leipzig gleicht aus - Stuttgart antwortet

Die VfB-Spieler kamen hellwach aus der Kabine und gingen in der 50. Minute in Führung. Nach einem Eckball konnte Leipzigs Torwart Müller zunächst den Kopfball von Egloff parieren, beim zweiten Versuch des Stuttgarters war er aber machtlos. Die jungen RBL-Kicker steckten den Rückstand gut weg und kamen sieben Minuten später zum 1:1. Mekonnen setzte sich energisch gegen Stuttgarts Reutter durch und köpfte zielsicher ein.

Die Freude über den Ausgleich währte aber nur bis zur 67. Minute. Wie schon bei seinem ersten Treffer konnte Egloff im zweiten Versuch RBL-Hüter Müller überwinden – Stuttgart führte 2:1. Leipzig warf nun alles nach vorn, in den Schlussminuten stürmte sogar Schlussmann Müller mit. Und fast hätten die RBL-Kicker noch das 1:3 kassiert, doch Stuttgarts Hottmann lupfte die Kugel über das leere Tor.

red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 25. Mai 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. Mai 2019, 22:15 Uhr

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